Sonntag, 16. August 2015

In Liebe leiden.

Herzen brechen, wenn Träume brechen. Und wo ist nur dein süßes Lächeln? Deine Stimme, die mir sagt, dass ich schön sei. Deine Hand, die mir durchs Haar fährt. Wo sind deine spitzen Kommentare, die mich zum Beben bringen.
All das vermisse ich - gepaart mit dem süßen Gefühl, nach Hause zu kommen, wenn ich vor deiner Tür stehe, um zu klingeln. Das Gefühl, wenn meine Wangenmuskeln krampfen, weil ich einfach nicht aufhören kann zu grinsen. Wo ist der Glanz in den Augen verschwunden, der sagt, dass wir eine wunderschöne Zeit hatten. Wo ist unsere Zeit hin? So unbeschwert und leicht, uns niemals Sorgen machen zu müssen, wenn wir getrennte Wege gehen; werden wir uns jemals wieder sehen; wirst du all das bereuen; wirst du mir die Schuld geben?
Ich vermisse unsere Leichtigkeit, Schwerelosigkeit, wenn wir abgehoben sind, auf Wolken schwebten, Alltag vergaßen und es niemand anderes gab, als nur uns zwei. Ich vermisse deine Küsse - es war immer so, als wären unsere Lippen füreinander gemacht. Wo ist der Moment, wenn ich unter deinen Händen zerschmelze, wenn ich spüre, dass ich jetzt hier bei Dir genau richtig bin, dass ich nirgendwo lieber wäre.
Du entfernst dich - mehr und mehr. Ich weiß nicht, worauf ich noch hoffen darf, du reagierst nicht mehr. War alles, was wir falsch gemacht haben, was wir richtig gemacht haben, was wir genossen haben - war das alles umsonst? Wo führt uns dieser Weg hin, und wann treffen wir uns auf diesem Pfad wieder? Wann stoßen wir auf den Punkt, wo wir wieder nah beieinander sind, und alles, was war, Sinn macht. Wie lang wird es noch dauern, bis wir wieder mitgezogen werden - zueinander gezogen werden, von UNSERER Schwerelosigkeit, UNSERER Leichtigkeit? 


Geliebt zu werden macht uns stark,
zu lieben macht uns mutig.
-Laotse-








Donnerstag, 13. August 2015

Goodbye, my Lover.

Es ist Zeit. Zeit um "Leb wohl" zu sagen. Zeit, um Dir alles Glück dieser Welt zu wünschen. Zeit, um dir im Mindesten das Maß an Liebe zu wünschen, die du mir gegeben hast. Zeit, um mich endgültig von dir zu verabschieden. Denn du tust mir nicht gut, du löst nicht mehr das Glück, die Zuversicht, die Wärme in mir aus, wie es noch im Sommer vor zwei Jahren war. Ich war blind - blind vor Liebe, habe mich so geborgen und geliebt gefühlt, dass ich nicht gesehen habe, dass alles nur ein Spiel war. Ich habe dich an mich heran gelassen, ohne, dass ich mir auch nur im Geringsten über die Konsequenzen bewusst war. Ich habe dich geliebt - so sehr, dass ich alles andere einfach von mir gestoßen habe. So sehr geliebt, dass ich jedweden Blick für das Wesentliche verloren habe. Ich habe dich so sehr geliebt, mit jedem Schlag meines Herzens, wie ich noch nie einen Mann geliebt habe. Ich habe vor lauter Sehnsucht geweint, bin verbrannt, während du tausende Kilometer entfernt warst. Ich habe nie gewusst, wie schmerzlich es sein kann, mein Herz zu verlieren - so nahezu bedingungslos zu verlieren und ich mir dabei selbst ein Stück weit fremd werde. Es macht mir Angst, jetzt immer noch zu spüren, dass du mich noch nicht los lässt, dass du mir nicht egal bist. Egal, wie viel zwischen uns schief gelaufen bist, und doch sind da all die wunderschönen Momente, die einzigartig sind, bis heute, auch wenn sie längst vergangen sind. Momente, die ich für immer fest halten wollte. Kann und soll ich sie gehen lassen? Soll ich alles los lösen, um endlich wieder frei zu sein, frei von Dir, von den vielen Tränen der letzten zwei Jahre - frei von allem Glück, was wir dennoch hatten?




M.



Samstag, 1. August 2015

Größte Sehnsucht, größte Leere

Keine anderen Worte. Erst als ich bemerkte, wie leer es ist, wenn du mich nicht fängst, wie tief ich falle, ohne zu wissen, ob ich jemals ankommen werde. Ohne zu wissen, ob es wieder aufwärts gehen wird. Erst jetzt weiß ich, was mir fehlt, wer mir fehlt - genau. Erst jetzt weiß ich, WER mir wirklich fehlt.
Du. Der mich immer gehalten hat, mich immer aufgefangen hat und wieder zu neuen Wege führte. Du, der mich immer besser kannte, als alle anderen, der mich zum Beben, zum Leben gebracht hat. Mit dem Nächte zu Tage, zu wahrem Leben wurde. Du, den ich schon vermisse, wenn ich nur aus deiner Wohnungstür heraus bin, wenn ich Heimweh verspüre, als gäbe es kein Gefühl, dass eine größere Leere in mir hinterlassen könnte. Du, meine Sonne.




- S -