Freitag, 15. November 2013

Ein Herz und ein Schwert.



O quälende Sehnsucht, wie schmächlich du mich leiden lässt. Ich will Liebe spüren, will spüren, wie schön Sehnsucht sich anfühlt, wenn ich dich wieder in die Arme schließen darf. Ich habe aufgehört die Tage zu zahlen, beginne die Wochen zu zählen. Woche um Woche, Tag um Tag, Stunde um Stunde, Sekunde um Sekunde vermisse ich dich. Mein Herz leidet, daran denkend, wie du mich einst liebtest. Ich will deinen Herzschlag noch einmal spüren, wenn ich mich in dein Herz singe, deine strahlend braunen Augen sehe. Hast du je gespürt, wie sehr ich dich liebe? Gib mir mehr - mehr von deinen Lippen, deiner unglaublichen Wärme. Gib mir mehr von dir - küss mich, als ginge es um dein Leben, umarme mich, als wäre es das Letzte, was du tun würdest, liebe mich, als hättest du nie etwas anderes getan. Lass mich wissen, dass du hier bleibst, auch wenn du gehst. Lass deinen Duft hier, deine Stimme, lass mich deinen Herzschlag hören, damit, woimmer wir auch sind, in ew'ger Liebe verbunden sind. Ist alles Schöne nur noch eine schweigende Erinnerung? Ich träumt', du wärst nun hier. Mein Herz übergossen vom Blut der Sehnsucht, wartend auf Dich, hoch auf dem Turm, mein geliebter Retter. Du, meine Sonne.

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M.
"Und jeder Atemzug für Dich"




Johann Wolfgang von Goethe
- Willkommen und Abschied -


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Donnerstag, 7. November 2013

Lieben und geliebt werden



Jeden Morgen, wenn ich flatternd die Augenlider aufschlage, habe ich immer noch diesen süßen Duft in der Nase - Dein Parfum. Ich erinnere mich täglich daran, als du mich aus der Küche rufend fragtest, ob ich ebenso nicht schlafen könne - so wie Du. Du sahst so schön aus, als ich dich im Glanz des Morgenrots dort habe sitzen sehen, während du die Zeitung gelesen hast. Ich höre immer noch deine Frage: "Wollen wir uns noch einmal hinlegen?", wir beide waren furchtbar müde. Doch tatsächlich warst du es, der noch einmal eingeschlafen ist. Wie gern hätte ich mich ganz eng an dich gekuschelt, und dir einen süßen Kuss auf deine weiche Wange gehaucht. Ja, du warst es, der mich verhext hat, schon damals, als du mich von diesem leeren Bahnhof abgeholt hast. Und ja, ich will es noch einmal erleben, als du wach geworden bist, dich zur Seite gedreht hast, um mich bestimmend zu küssen. Meine Aphrodite jubelte vor Glück; der Zauber des letzten Abendes war noch nicht verflogen - er ist noch nicht verflogen.
In diesem Moment möchte ich ganz schnell zurück zu dir. Ich möchte diesen Moment zelebrieren, wenn es erneut knistert. Wie wirst du mich ansehen? Wird es die Sehnsucht sein, die ich für dich empfinde?


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Für M.
Meine Sehnsucht gilt Dir.

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