Freitag, 30. Dezember 2016

Liebesbrief zum Jahresende.

Geliebter...

2016 zählt seine letzten Stunden. Und ich starre auf den Bildschirm, in der Hoffnung ich könnte für einen so großartigen Menschen wie Dich die richtigen Worte finden. Einen Menschen, der so wichtig für mich und mein Leben war, um zu wissen, wie süß die Luft schmecken kann, wenn man wirklich lebt. Ich hoffe die richtigen Formulierungen zu finden, um Dir zu danken, um Dir zu sagen, wie lieb ich Dich gewonnen habe, versetzt mit einem Tropfen Wehmut, weil ich auch so Angst habe, Dich zu verlieren. Angst, dass ich nach diesem Brief vielleicht nie wieder etwas von Dir hören werde, weil du hieraus alles sehen kannst, was ich mich vielleicht nie getraut habe, dir so zu sagen.
Das Jahr ist vorüber - und nicht nur das Jahr, wie mir scheint. Viel bedeutsamer ist, dass unsere gemeinsame Zeit vorüber ist. Fast drei Jahre kennen wir uns. Drei Jahre, in denen ich mich nie lebendiger gefühlt habe, wie mit Dir zusammen. Du hast das Mädchen in mir kennen gelernt, von dem ich glaubte, dass es das gar nicht geben würde: das Mädchen, dass zu Hause ausbricht, verrückt wird, um Dich zu sehen - und dazu gehört es wohl auch, dass ich ohne eine Minute Schlaf morgens um vier in den Zug gestiegen bin, nur weil ich diese Gelegenheit nicht verpassen wollte, um Dich zu sehen. Das war letztes Jahr am 13. November,
Mir dir hätte ich wohl jeden Schritt gehen können. Mit Dir war ich unglaublich stark. Du warst mein Anker, wann immer ich mal dachte, es geht nicht mehr. Mit einem Lächeln hast du mir gesagt: "Es ist alles gut, Schnulli", und sofort musste ich grinsen. Mit Dir hat sich das Leben leichter gelebt.
Ich wusste, dass es weh tun würde - wenn du nicht mehr da bist. Aber jetzt, wo es so ist, fühlt es sich an, als hätte man mir das Herz aus der Brust gerissen. Jetzt, wo du nicht mehr da bist ist mein ewiger Winter eingebrochen - es ist kalt, leer und grau. Und ich vermisse Dich, ganz egal wo ich bin oder was ich tue. Ohne Dich lebt es sich schwerer, zumindest in dieser jetzigen Situation. Und ich weiß einfach noch nicht, wie ich mich wieder aufrichten soll, um meinen Weg weiter zu gehen. Doch ganz egal, eines ist sicher: Diesen Weg werde ich allein gehen müssen - ohne Dich.
Ich kann von hier aus sehen, wie du die Augen verdrehst und den Kopf schüttelst, mich am liebsten rütteln würdest, um es mir leichter zu machen. Aber im Moment tut es einfach wirklich nur weh.
2016 zählt seine letzten Stunden. Und ich weiß, dass es auch meine letzten Stunden sein sollten, in denen ich so um dich trauere. Weil ich weiß, dass du willst, dass ich alles in meiner Macht stehende tue, um glücklich zu werden. Die letzten Stunden eines Jahres - aber irgendwie habe ich mir das alles anders vorgestellt. Und irgendwie kann ich mir das alles noch gar nicht ohne Dich vorstellen. Aber ich wünsche mir für einen so tollen Mann wie Dich, dass du immer glücklich bist. Bitte bleib immer so warmherzig und einfühlsam. Behalte deinen starken Charakter und sei glücklich.


In Liebe.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Opfergaben.

Und wenn Sie dann wieder da ist, diese (schein)heilige Zeit der Familie, des Friedens und des vergebens - diese Zeit von Liebe und Dank... Genau dann geht meine Welt wieder in Flammen auf, wenn ich merke, wie weit wir voneinander entfernt sind. Ich brenne in dem Wissen, Dich nicht mehr sehen zu können, Dich nicht mehr an meinem Leben teil haben zu lassen. Jedes Jahr brenne ich zur Weihnachtszeit, weil das einsam sein unerträglich für mich scheint.
Noch immer schlägt mein Herz in dem Takt, den du mir beigebracht hast. Der Takt, der mich hat leben lassen - so richtig, und vor allem: mit Leidenschaft. Auch wenn ich weiß, dass DEIN Takt nicht der meine sein kann. Und wenn ich noch tausendfach weiß, dass es nicht sein soll, liebe ich Dich, als wärst du meine Erde. Doch haben wir nicht gelernt, dass es falsch ist, wenn eine Liebe der Mittelpunkt der Welt, unseres Lebens wird? Trotzdem fühlt es sich an, als würde ich sterben, wenn ich auch nur daran denke, deinen Einfluss nicht erfahren zu haben. Nicht zu wissen, wie wunderbar das Leben sein kann - wunderbar und leicht. Ich dachte es würde ewig halten. Doch dass nichts für immer ist, hast du mir schmerzlich gezeigt. Plötzlich hast du mir den Boden unter den Füßen weg gerissen, und ich wusste nicht, wie lange es so weh tun würde, als hättest du mich gerade erst verlassen. Unsere Wege haben sich getrennt. Und trotzdem frage ich mich, ob es nicht doch noch eine Chance geben könnte - eine NEUE Zeit für uns - uns und unsere Liebe.
Und dann ist es in dieser Scheißzeit einfach so hart, dass ich Halt brauche, einen Freund, der mich hält, weil er so dankbar ist, dass ich ihm Halt geboten habe. Kennst Du das, wenn du Dich für einen guten Freund so aufopferst, Zeit und Kraft investierst, und nichts anderes zurück bekommst, als "Tut mir leid, schaff ich nicht" oder "Das bekomme ich zeitlich wohl nicht unter"? Richtig - tausendfache Zurückweisungen. Kann das dann wirklich Freundschaft sein? Freundschaft ist doch letztlich auch eine besondere Form der Liebe. Wahre Freunde sind füreinander da, flüchten nicht voreinander. Tagelang bist du für deinen Freund da, hilfst ihm, über seinen Kummer hinweg zu kommen, stehst dabei Tag und Nacht auf Abruf bereit, Und wenn es Dir dann schlecht geht, ist das alles plötzlich nicht mehr wichtig. Ist DAS die Freundschaft von heute - auf einseitiger Liebe beruhend? Können wir dann nicht gleich in die Badewanne mit Egoismus steigen? Wozu suchen wir vertraute Seelen, Verbündete, wenn wir nichts zurück bekommen?

Sonntag, 20. November 2016

like I'm gonna lose you...

Und wenn sich die Sonne am Abend dem Horizont nähert, dann sehe ich Dich in ihrem seligen Schein. Als wären wir Nachbarn, stehst du auf deinem Balkon. Und mein Herz schlägt wieder so hoch, wenn meine Augen Dich erhaschen, ich mich in diesem treuen braun deiner Augen verlieren kann. Als wäre es eine kleine Ewigkeit, beobachte ich Dich und es bedeutet die Welt für mich.
Für einen kleinen Moment bist du so nah, so viel näher als du es vorher jemals warst. Ich sehe dein Lächeln, deine strahlenden Augen und fange beinahe an zu weinen vor lauter Sehnsucht danach, jetzt auch deinen Herzschlag spüren zu können.
So viel Wärme spendest du mir in diesem strahlenden Licht der Abendsonne. Und die Nacht bricht ein, nachdem du aus meinen Augen verschwindest, den Balkon verlässt. Oh, liebes Herz, lass mich ihn sehen, bitte! Es grenzt an menschlichem Wahnsinn, wie sehr ich Dich vermisse.
Und wieder gehe ich gedanklich an die Orte, die uns verbinden, verlasse meine Wohnung, in der Hoffnung, du läufst mir über den Weg.  Herz, du klopfst so furchtbar laut! In grenzenloser Überwältigung wage ich es kaum, Dich auf den ersten Blick zu erkennen. Und doch muss ich wieder zurück. Voll von Aufregung, bunten Schmetterlingen in der Brust und voll von Liebe und echtem Lächeln mit strahlenden Augen. Ja, Du bist es. In der gleichen Schönheit lächelst du mir entgegen, wie beim ersten Mal. Ich verzehre mich nach Dir, je länger ich wechselweise in deine Augen und auf deine Lippen schaue. Gott, schon wieder bin ich wahnsinnig verliebt, als wäre nie etwas zwischen uns passiert. Und sobald du mich küsst, ist nichts mehr zwischen uns. Nichts was vorher passiert war, hat nun eine Bedeutung. Ich will Dich, Du willst mich. Wir wollen einander - nichts wollen wir mehr, als uns. Wenn sich dann hinter uns die Tür schließt und du mein Gesicht in deinen Händen hältst, dann weiß ich wieder, dass Raum und Zeit weit weg von uns sind. Wir sind hier - Du und ich. Nichts anderes zählt nun mehr. Du bist alles - alles, was ich brauche auf dem Weg  zum Glück.

Und doch finde ich mich träumend wieder in Silber und Gold, wie in einer Filmszene, die jedes gebrochene Herz kennt. Und ich lächle im Traum, weil ich Dich liebe.


Sonntag, 30. Oktober 2016

Abschiede.

Du warst es. Und du wirst es bleiben. Der Mann, der mich zum Beben brachte - mit dem sich das Leben lebendig angefühlt hat. Du wirst immer derjenige sein, der mir Glück schenkte, wo sich das Leben leichter lebte. Der mir Kraft gab, wenn ich nicht weiter wusste. Und ich werde Dich lieben, als denjenigen lieben, der mir dieses Glück schenkte, der mir zeigte, wie schön Leben sein kann.
Umso schwieriger ist es für mich, jetzt akzeptieren zu müssen, dass sich unsere Wege nicht mehr kreuzen werden. Und obwohl ich wusste, dass dieser Tag irgendwann kommen würde, hätte ich nicht gedacht, dass er so schnell da sein würde. Der Tag - an dem ich Dich endgültig verlieren würde. Wie kann etwas, was sich so richtig anfühlt, so wahnsinnig falsch sein? Mein Kopf schreit danach, endlich auszubrechen. Und doch will ich mich an deine Schulter anlehnen, will wissen, wie nah wir uns waren. Ich hoffe, ich bete zu den Göttern, dass unsere Geschichte noch nicht vorbei ist. Ich ertrage das Gefühl nicht, Dich verloren zu haben, Dich nicht mehr zu sehen, nicht mehr mit Dir zu reden. Nicht mehr deine Stimme zu hören, die mich so sehr entspannt. Es kann doch nicht nur vergeudete Zeit gewesen sein, all das, was in den letzten zweieinhalb Jahren zwischen uns gewesen ist. Ich vermisse Dich.

Samstag, 17. September 2016

Dieses Lied.

"Vielleicht ein letztes Mal, so wie es damals war. Als wenn es keinen nächsten Tag mehr gäbe."
Ein Songtext der in meine Ohren dringt. Eine Melodie, die mich an Dich erinnern lässt, als du mir sagtest, ich hätte doch auf Dich warten können. Und ich zögerte nicht, um Dich zu besuchen, und das obwohl ich gerade erst aus deiner Richtung wieder nach Hause kam. Wieder fuhr ich zurück - und mein Herz machte einen Freudensprung, als du mich aus der U-Bahn abgeholt hattest. Diese Nacht würde uns gehören. Vielleicht ein letztes Mal, aber es wäre unsere Nacht - einzig und allein die Unsere. Alles war irgendwie anders - frischer, als es jemals war. Und du warst echt - endlich warst du wieder da. Keine Träumereien mehr, keine Wünsche, keine Hoffnungen. Du WARST es. Und Du BIST es. Denn vor der Liebe kann man nicht davon laufen, Ganz gleich, um welche Form es sich dabei handelt. Und du wirst es auch morgen noch sein.
Ja, damals habe ich dieses Lied gehört, und mein Herz füllte sich mit Euphorie, mit der Freude auf ein baldiges Wiedersehen. Heute höre ich es erneut - aber mit einem anderen Klang, mit dem bitteren Beigeschmack, Dich vielleicht nie wieder zu sehen, mich nicht mehr in deine Arme begeben zu dürfen, deinen Atem nicht mehr auf meiner haut spüren zu dürfen. Heute füllt sich mein Herz mit Leere - ein bisschen wie Einsamkeit, wenn ich an unsere Zeit denke, die du wahrscheinlich nie so wunderschön wie ich empfunden hast, gleich wenn du sie immer geschätzt hattest.
Wahrscheinlich ist es Zeit, mich von Dir zu lösen - und mein Kopf tut es nach bestem Gewissen, doch kann ich es im Herzen nicht akzeptieren, dass du gehst. Ich will nicht, dass du gehst.


DIESE NACHT GEHÖRT UNS
Johannes Oerding

Dieses Lied.

"Vielleicht ein letztes Mal, so wie es damals war. Als wenn es keinen nächsten Tag mehr gäbe."
Ein Songtext der in meine Ohren dringt. Eine Melodie, die mich an Dich erinnern lässt, als du mir sagtest, ich hätte doch auf Dich warten können. Und ich zögerte nicht, um Dich zu besuchen, und das obwohl ich gerade erst aus deiner Richtung wieder nach Hause kam. Wieder fuhr ich zurück - und mein Herz machte einen Freudensprung, als du mich aus der U-Bahn abgeholt hattest. Diese Nacht würde uns gehören. Vielleicht ein letztes Mal, aber es wäre unsere Nacht - einzig und allein die Unsere. Alles war irgendwie anders - frischer, als es jemals war. Und du warst echt - endlich warst du wieder da. Keine Träumereien mehr, keine Wünsche, keine Hoffnungen. Du WARST es. Und Du BIST es. Denn vor der Liebe kann man nicht davon laufen, Ganz gleich, um welche Form es sich dabei handelt. Und du wirst es auch morgen noch sein.
Ja, damals habe ich dieses Lied gehört, und mein Herz füllte sich mit Euphorie, mit der Freude auf ein baldiges Wiedersehen. Heute höre ich es erneut - aber mit einem anderen Klang, mit dem bitteren Beigeschmack, Dich vielleicht nie wieder zu sehen, mich nicht mehr in deine Arme begeben zu dürfen, deinen Atem nicht mehr auf meiner haut spüren zu dürfen. Heute füllt sich mein Herz mit Leere - ein bisschen wie Einsamkeit, wenn ich an unsere Zeit denke, die du wahrscheinlich nie so wunderschön wie ich empfunden hast, gleich wenn du sie immer geschätzt hattest.
Wahrscheinlich ist es Zeit, mich von Dir zu lösen - und mein Kopf tut es nach bestem Gewissen, doch kann ich es im Herzen nicht akzeptieren, dass du gehst. Ich will nicht, dass du gehst.


DIESE NACHT GEHÖRT UNS
Johannes Oerding

Mittwoch, 7. September 2016

Ohne Dich.

Und ich dachte, ich hätte es geschafft. Ich dachte, ich könnte endlich wieder ohne Dich durch die Lüfte fliegen. Ich dachte, die Situation wäre bereinigt - zwischen Dir und mir und wir könnten endlich wieder unbeschwert unsere Zeit genießen.
Ich dachte auch, mich selbst wieder gefunden zu haben, wieder einen klaren Blick zu haben. Doch Worte dringen in meine Ohren, wie ein Messer in meine Brust. Und welche Worte könnten mich mehr verletzen, als die deine? Welche Worte können so sehr über Sommersonne und Herbststurm entscheiden? Ich will Dich nicht verlieren. Doch in mir kriecht wieder diese Angst hoch, ohne Dich sein zu müssen. Mich beschleicht dieses Gefühl, dass wir uns Doch mehr und mehr voneinander entfernen, jetzt, wo ich Dich gerade wieder hatte und dieses Gefühl von damaligen Zeiten.
Ich schaffe es nicht, ohne Dich zu sein - habe mich selbst belogen und auch Dich. Ich sagte Dir, dass ich nicht mehr empfinde, nicht mehr. Dass das alles überstanden sei.
Doch nichts ist überstanden, habe mich selbst im Schutz belogen. Und hier ist nun der Scherbenhaufen. Ich kann Dich nicht her geben, auch wenn ich mir nichts mehr für Dich wünsche, als dein Glück. Und doch tut es wahnsinnig weh. Ich will doch nur, dass es aufhört. Ich will mich nicht mehr fürchten vor dem, was passieren könnte. Ich will diesem Schmerz nicht mehr spüren, der mir beinahe das Herz aus der Brust reißt. Ich will doch wirklich nur ein kleines Stück von damals wieder haben. Ein Stück von uns. Und das ewig. Ein Lügner war ich, wenn ich sagte, Dich nicht zu lieben. 




S

Freitag, 8. Juli 2016

So wie früher.

06. Juli 2016 - Endlich. Den Weg zu Dir werde ich immer wieder finden. Es ist ein Stück weit wie nach Hause kommen. Und ich freue mich bereits jetzt darauf, Dich wieder zu sehen.
Ein flüchtiger Kuss auf die Lippen hat mir sämtliche Aufregung genommen. Ich war da, bin endlich angekommen. Und das mitten in der Nacht, an einem Mittwoch. Die letzte Bahn brachte mich zu Dir. Und nachdem wir angestoßen hatten, wusste ich, dass noch nicht alles zwischen uns ausgesprochen war.
Ich erinnere mich an unsere letzte Verabredung. 22. Dezember 2015 - Du hast gespürt, dass etwas mit mir anders ist. Du hast gespürt, dass ich für Dich mehr empfunden habe, als Du für mich. Das ist okay. Wirklich. fast ein halbes Jahr habe ich den Kopf in den Sand gesteckt, bin tiefer und tiefer in ein großes Loch gefallen. Doch jetzt weiß ich es, und ich sehe auch wieder klar: Ich hab Dich gern, sehr gern. Und ich möchte auf nichts verzichten, was wir haben. Doch sind wir gute Freunde, mehr nicht.
Und jetzt weißt Du es: wie ich wegen Dir gelitten habe, wie ich mich gefühlt habe, was in mir vor ging. Du warst vorsichtig. Bist teilweise auf nur noch größeren Abstand gegangen, und ich fragte mich, ob wir uns jetzt gerade nicht immer weiter voneinander entfernen.
Und doch: ich bin glücklich. Wahnsinnig glücklich, dass wir uns alles von der Seele geredet haben, und das es endlich ist, wie es früher war. Diese Unbeschwertheit und diese Hemmungslosigkeit ist wieder da - ich muss mich nicht vor Dir verstecken, kann mich Dir zeigen, wie ich wirklich bin; WER ich wirklich bin. Du kennst mich so gut, wie kein anderer. Und ich vertraue Dir. Du bist immer noch der gleiche, ehrliche, ehrenvolle Mann, den ich am 28. Februar 2014 kennen lernte. Du bist Dir selbst immer treu geblieben, und wir sind wieder an diesen Punkt zurück gekommen, wo wir waren, wo gerade einfach alles und plötzlich perfekt ist. Auch, wenn ich viel zu schnell wieder nach Hause fahren musste. Ich freue mich auf Dich, wenn wir uns wieder sehen. Und ich bin in voller Zufriedenheit nach Hause gefahren.


S.








Sonntag, 3. Juli 2016

Wenn es einen Gott gibt...

Auch Guten Menschen widerfährt Böses, in einer Welt, in der Chaos und Gewalt regieren. Die gute Magie - die in unseren Herzen, unserer Seele heran wächst, was kann die schon ausrichten?
Meine Großmutter sagte mir als kleines Mädchen jeden Abend, die Engel würden über mich wachen, wenn ich zu Bett ging. Nachdem ich einen Verkehrsunfall hatte, blickte sie mir beinahe weinend in die Augen: "Du hattest einen großen Schutzengel." 

Aber: War es ein Engel? Gibt es einen Gott? Kann diese gute, höhere Macht auf dieser Welt etwas bewirken?

Woran glaubst Du? Was hält dich aufrecht, was gibt Dir Halt? Oder sollte ich fragen: wer?

Wenn es einen Gott gibt, wo ist er dann? Warum hilft er nicht jenen Frauen, die auf offener Straße vergewaltigt werden? Jenen unschuldigen Menschen, die keinerlei Verbrechen schuldig sind? Warum lässt er seine eigenen Schöpfungen so sehr leiden.

Woran kann glauben, wenn der Herr höchstpersönlich diese Zweifel säht...
... dann kann es in meinem Glauben kein Gott mehr sein, der uns lenkt, sondern einzig und allein das Schicksal. Die individuelle Bestimmung - der Weg, der für jeden vorgeschrieben und unveränderlich ist. Jeder hat eine Aufgabe, ein einziges Ziel im Leben. Auf diesem Wege gilt es, aufrichtig zu bleiben, sich selbst treu zu bleiben, nicht zu zweifeln, mutig sein und Risiken eingehen.

Ja, vielleicht retten wir uns alle selbst, wenn wir uns diese guten Eigenschaften beibehalten, und die negativen ablegen. Vielleicht ist genau das unsere Rettung, die gute Macht der Menschheit aufrecht zu erhalten, und alles Böse von uns fern zu halten.

Mittwoch, 16. März 2016

Sehnsucht & Droge.

Er ist immer da - dieser besondere Moment von damals. Immer wieder kehrt er zurück, wenn sich die Sonne gen Untergang neigt, wenn der Himmel leuchtet, und der Duft von Frühling in der Luft liegt. Immer dann bist Du da, schleichst Dich wieder in mein Herz ein, als hätte ich nie einen anderen geliebt. Dann ist es fast so, als wäre nie etwas zwischen uns gewesen. Das Gefühl, Dich genau so zu lieben und zu wollen, wie an jenem Spätsommertag, als wir erstmalig einander in die Augen saßen, während wir dem Sonnenuntergang auf dem See entgegen blickten. Oh liebes Herz, du klopfst so laut! Für einige Momente bin ich mir sicher, dass alles, was wir hatten, ewig sein wird.
Das sind jene Momente der Erkenntnis, in denen ich wieder weiß, du bist alles, was ich brauche, alles, was ich will. Du bist dieser eine, ganz besondere Mensch, zu dem ich immer wieder zurück komme. Es sind die Momente, die mich daran erinnern, dass du der Einzige warst, der mich so halten konnte. Du warst der, den ich lieb(t)e und der mich geliebt hat(te). Der Einzige, den ich so nah an mich heran gelassen hatte. Das Feuer in meinem Herzen, das jedes Mal ausbricht, wenn ich deinen Namen höre. Du bist alles, meine Sonne.
Vielleicht schreiben wir noch unser Happy Ending - sobald die Zeit für uns da ist. Vielleicht sehen wir noch so viele Sonnenuntergänge entgegen. Vielleicht haben wir die Liebe unseres Lebens schon gefunden. Diese einzigartige, große Liebe, von der wir immer so schwärmen. Und vielleicht ist dann, in naher Zukunft, die Zeit für unsere Liebe gekommen.



M. - Herzensmensch.






Montag, 7. März 2016

Heute die Vergangenheit.

Musik ist der Spiegel unserer Seele - Musik. Und die Momente, die uns prägten. Wer kennt ihn nicht, diesen einen Song, den wir mit irgendwas oder irgendwem verbinden - oder gar; dem Einen? Jeder hat zu seiner Geschichte vielerlei Songs, die ihn an Vergangenes erinnern. Gute oder schlechte Erinnerung? Wahrscheinlich macht es die Mischung aus schönen, und negativen Erfahrungen. Und wenn Du dann dieses eine Lied nach einer ganzen Ewigkeit im Radio oder auf irgendeiner alten CD hörst, die Du beim Aufräumen gefunden hast. Ein einziger Ton genügt, ein Schauer überzieht Dich eiskalt. Und dann ist er da - der Moment, in dem die Vergangenheit wieder ganz nah scheint. So, als wäre alles gerade erst passiert.

Was war dein prägender Moment - dein Lied?

So war es damals auch. Für immer ab jetzt. Zeilen, die mein Herz durchbohrten, während ich im Sonnenuntergang nach Hause fuhr und aus dem Fenstern der Bahn sah. Ein breites Lächeln, dass meine Lippen zierte, deinen wohligen Duft in der Nase, deine Worte in meinen Ohren, und dein ganzes Sein in meinem Herzen.

Samstag, 20. Februar 2016

Kennenlernen.

Vertrauen entsteht nicht einfach - Vertrauen verdient man sich. Dass wir uns erstmals begegnet sind, ist nun zwei Jahre her. Vor zwei Jahren sind wir zum ersten Mal nervös zum Treffpunkt gekommen, und waren sofort beruhigt, als wir erstmals einander lächeln gesehen haben und uns mit einer herzlichen Umarmung begrüßt haben. Das sind sie - die ersten Momente liebreizender Begegnungen, die das Leben so wertvoll machen. Momente, in denen wir vergessen - unsere Probleme und unsere Sorgen, die uns im alltäglichen Leben begegnen. Und vielleicht vergessen wir sogar für eine kleine Weile uns selbst.

Wo beginnt also die Tiefe einer derartigen Bekanntschaft, wo wir uns selbst vergessen? An welchem Punkt des Vertrauens befinden wir uns, wenn wir uns erstmals selbst vergessen können? Können wir uns selbst noch wehren?

Wo also bin ich stecken geblieben - an welchem Punkt habe ich mich selbst verloren - die Kontrolle darüber, zu entscheiden, zu lieben, oder nicht. Kann man entscheiden, zu lieben?

In der Vielzahl unserer Begegnungen warst du immer nachträglich in meinem Kopf, in all meinen Sinnen. Leben fühlt sich leichter an, wenn du da bist. Leben ist schwereloser. Wir haben uns kennen gelernt - von Mal zu Mal kennen wir uns besser. Vor allem kennst du mich besser, weißt, wie ich mich fühle, ohne es ausgesprochen zu haben. Du bist wie Balsam für meine kleine empfindliche Seele. Lässt mich fühlen, wie ich nie fühlen konnte, wie ich es nie zugelassen hatte. Du gibst mir die Sicherheit, dass dein Kätzchen bei dir immer voller Zufriedenheit schnurren kann, gibst mir Halt und Wärme - bist immer da, zu jeder Zeit. Deine Hände streicheln meinen Körper, deine Worte meinen Geist.

Und dann will ich nimmer mehr aufstehen. Dem Schutz nicht entweichen, den du mir gegeben hast. Der Liebe nicht entweichen, der Fähigkeit, zu fühlen, nicht schon wieder entsagen, um dann in ein paar Wochen oder Monaten wieder neu anzufangen.

Ich will Dich kennen lernen, jeden Tag aufs neue.



S.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Schizophrenie.

Wenn du dann auf einmal nicht mehr tun kannst, was dir Spaß macht. Wenn alles, was dir jemals so nah war, in weite Ferne rückt - als würdest du dir selbst dabei fremd werden. Lust überströmt dich, Enttäuschungen entmutigen dich, Trauer füllt dich - geliebt wirst du nicht. Bist du liebenswert? Wer gibt dir dieses Gefühl, liebenswert, besonders und gewollt zu sein?

Wo sind die Sonnenstrahlen am Himmel, die dich mit ins Leben reißen? Wo ist die warme Schulter, die dich stützt? Wer ist es, der dein Herz lauter schlagen lässt?

Es ist schizophren - wie ein zweites Gesicht, ein zweites Spiegelbild, das sich mir offenbart. Ich will mich laut atmen hören, den warmen Sommerwind fühlen, der in meinen Haaren weht, während ich laut lache und anfange zu singen und zu tanzen - wie ein Derwisch. Glücklich, wie nie. Glücklich, wie damals. Du warst die Sonne, das Licht, die Nacht, die Sterne, der Wind, der Regen, der Schnee - warst alles - und alles war besser mit dir. Solange, bis du nicht mehr mit mir warst. Danach hab ich nie wieder die grüne Wiese gesehen. Danach habe ich nie wieder so klar und unbeschwert die Sonne auf der Haut gespürt, dass alles hätte egal sein können. Auf einmal war nichts mehr egal. Alles war wichtiger, wieder stressiger und zeitabhängiger - der tiefe Wunsch und die Sehnsucht nach Dir war da. Ich wollte Zeit vergessen, alles ungeschehen und leicht machen.

Und obwohl ich immer wieder an die Zeit mit dir denke, all diese Momente an mich heran lasse, wieder unsere Songs höre... dann will ich zurück dorthin, wo alles angefangen hat.

Und doch sagt mir die Vernunft, alles von mir wegzuschieben. Einen ganz neuen Weg zu gehen. Passe ich hier noch rein? Kann ich hier jemals rein passen? Wo kann mein Platz sein, wenn es nicht dieser ist - nicht dieser, neben dir? Ich sollte alles von mir los lösen, um ganz ich selbst sein zu können - das Leben wieder zu lieben, so zu lieben, dass ich einen neuen, besseren Weg finde. Einen Weg zu einem lieben Menschen, der mich nimmt, genau so, wie ich bin - mit guten Absichten, mit Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit - und mit mindestens derselben Leichtigkeit. Oder kann dies nur ein Märchen sein?