Mittwoch, 7. September 2016

Ohne Dich.

Und ich dachte, ich hätte es geschafft. Ich dachte, ich könnte endlich wieder ohne Dich durch die Lüfte fliegen. Ich dachte, die Situation wäre bereinigt - zwischen Dir und mir und wir könnten endlich wieder unbeschwert unsere Zeit genießen.
Ich dachte auch, mich selbst wieder gefunden zu haben, wieder einen klaren Blick zu haben. Doch Worte dringen in meine Ohren, wie ein Messer in meine Brust. Und welche Worte könnten mich mehr verletzen, als die deine? Welche Worte können so sehr über Sommersonne und Herbststurm entscheiden? Ich will Dich nicht verlieren. Doch in mir kriecht wieder diese Angst hoch, ohne Dich sein zu müssen. Mich beschleicht dieses Gefühl, dass wir uns Doch mehr und mehr voneinander entfernen, jetzt, wo ich Dich gerade wieder hatte und dieses Gefühl von damaligen Zeiten.
Ich schaffe es nicht, ohne Dich zu sein - habe mich selbst belogen und auch Dich. Ich sagte Dir, dass ich nicht mehr empfinde, nicht mehr. Dass das alles überstanden sei.
Doch nichts ist überstanden, habe mich selbst im Schutz belogen. Und hier ist nun der Scherbenhaufen. Ich kann Dich nicht her geben, auch wenn ich mir nichts mehr für Dich wünsche, als dein Glück. Und doch tut es wahnsinnig weh. Ich will doch nur, dass es aufhört. Ich will mich nicht mehr fürchten vor dem, was passieren könnte. Ich will diesem Schmerz nicht mehr spüren, der mir beinahe das Herz aus der Brust reißt. Ich will doch wirklich nur ein kleines Stück von damals wieder haben. Ein Stück von uns. Und das ewig. Ein Lügner war ich, wenn ich sagte, Dich nicht zu lieben. 




S

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