Sonntag, 24. Juli 2011

Veränderungen.

Veränderungen. Wir mögen sie nicht. Wir haben Angst davor. Aber wir können sie nicht aufhalten. Entweder passen wir uns den Veränderungen an oder wir bleiben zurück. Es tut weh zu wachsen. Wer sagt, er wäre nicht so, der lügt. Aber die Wahrheit ist, je mehr sich Dinge verändern, umso mehr gleichen sie sich. Und manchmal - manchmal ist Veränderung etwas Gutes. Und manchmal ist Veränderung alles.
Wir stehen da und trauern an einem inneren Grab im Herzen. Wir trauern um das, was uns fehlt, was uns in der Vergangenheit Freude und Glück bescherte. Wir trauern den Menschen nach, denen wir einst unser ganzes Vertrauen schenkten, und einen Platz in unseren Herzen gewährt haben. Wir trauen denen nach, die unser Vertrauen missbraucht haben. Und dennoch müssen wir los lassen können und einen neuen Weg einschlagen. Wir müssen wachsen in unseren Werten, wir müssen uns trauen, Gefahren zu wagen, die uns sowohl stärker machen als auch zerstören können. Wir müssen die Welt verändern. In den Farben malen, wie wir sie wollen, eigenmächtig über unser eigenes Leben entscheiden. Und verschließe nicht dein Herz vor neuem, bewahre gute Dinge in deinem eigenem Buch auf und verbanne alles Böse aus deinem Herzen, so dass du guten Herzens in die Zukunft blicken kannst.

Samstag, 23. Juli 2011

Geschändetes Vertrauen.

Vertraue niemanden, wenn du nicht weißt, dass es doch gebrochen und geschändet wird.
Vertrauen ist ein kleines Wort, doch schwer auf zu bauen. Wird es geschändet und missbraucht, kann es passieren, dass das menschliche Herz in die Unterwelt abtaucht, sich in der Dunkelheit versteckt, und niemandem mehr Einblick gewährt. Was würdest du also tun, würdest du einem Menschen so sehr Vertrauen, der ein Jahr später einfach alles in die Brüche reißt? Vertrauen ist ein Wert der Gesellschaft, was im Laufe der Jahrzehnte immer weiter in den Dreck gezogen wurde. Den Menschen fällt es immer schwerer Verhältnisse aufzubauen, neue Beziehungen zu knüpfen, weil sie Angst haben, verletzt zu werden.
Mein Vertrauen ist erschüttert, mein Herz verschließt sich. Und alles, weil zwei einzelne Personen meinten, es schänden zu müssen. Doch gerade von dir, Nico, hätte ich ein besseres Verhalten erwartet.
Ich glaube nicht, dass man einen Menschen von jetzt auf gleich völlig egal sein kann. Oder haben wir uns so weit entfernt, dass es gar nicht anders zu erwarten war?!
Nichts erwarten. Nicht mehr vertrauen. Das Herz verschließen. Nicht mehr hassen. Nur noch nach vorn sehen und neu anfangen. Fahrt zur Hölle!

Freitag, 22. Juli 2011

Der seidene Faden der Freundschaft.

Freundschaft - etwas so wertvolles und doch so zerbrechliches in unserem Leben. Wir gehen aufeinander zu, verbinden uns, werden unzertrennlich, streiten, und entfernen uns. Du gehst auf einen Menschen zu und hast ihn sofort in dein Herz geschlossen. Er ist ein teil deines Lebens geworden. Undenkbar, dass euch etwas trennen kann. Ein fester Seemannsknoten verbindet euch. Und doch merkst du, dass die Entfernung eure Freundschaft - den Knoten - wie eine Schere aufschneidet, und zerstört. Du versuchst alles zu retten, und dann seit ihr nur noch durch einen seidenen Faden miteinander verbunden. Du fühlst dich ihm fremd, verlassen - das, was ihr einander anvertraut habt, existiert nicht mehr. Doch du kämpfst - hoffst, bittest, betest. Du flehst um Gottes Hilfe. Und ihr schafft es. Ihr geht aufeinander zu und verbindet euch wieder. Würdest du ahnen, dass euch kurz danach wieder etwas oder jemand auseinander reißt? Sicher nicht. Du hast den Menschen wieder, der dir so nahe steht, wie sonst keiner, der so weit entfernt wohnt.
Ein seidener Faden der Freundschaft ... er ist gerissen, und mit ihm, fließen deine Tränen in die ewige Quelle. Wieder wurdest du im Stich gelassen, von Gott, von der Welt. Himmel, wie ich alle verachte!
Jeder Rettungsversuch schlägt fehl. Die Quelle wird zum Meer, der Meer ein neuer Ozean. Ein Ozean voller Gefühle - Trauer, Verzweiflung und sogar Hass. Du kannst sie nicht kontrollieren. Dein eigenes Herz fehlt dir.
Jeder weg, den du einschlägst, scheint wie ein ewiges Labyrinth der Verzweiflung - aussichtslos.
Doch weißt du, dass egal wie hart der Kampf wird, egal wie schwer deine Beine sind; du weißt, die Erinnerungen bleiben, und es wird Zeit neu anzufangen. Doch willst du die Erinnerungen weiter ausleben, und nicht in deinem gestohlenen Herzen aufbewahren.