Freitag, 30. Dezember 2011

Rückblick

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Morgen haben wir es wieder geschafft. Wir zählen die letzten 10 Sekunden. 10.. 9.. 8.. 7.. 6.. 6.. 4.. 3.. 2.. 1.. frohes neues Jahr. Und wir lassen den alten Trott hinter uns. Wollen neu Anfangen. Haben Ziele, Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen, die wir aus gemachten Fehlern des vergangenen Jahres mit uns nehmen. Doch wer sagt, dass im neuen Jahr alles besser wird? Wer sagt uns, dass wir die Kraft haben? Seht in euch und denkt nach, ob ihr alles geschafft habt, was ihr euch für die letzten 2 oder auch 3 Jahre vorgenommen hattet. Was konntet ihr erreichen? Vielleicht helfen uns aber unsere Vorsätze dabei, eine reine Seele zu behalten. Dinge zu tun, die wir selbst für unmöglich hielten und so unseren Horizont zu erweitern. Vielleicht wird es scheitern, vielleicht kommen wir von alten Dingen nicht los. Doch wird sich Jahr um Jahr etwas in uns verändern, und wir werden nach vorn sehen können. Drum lasst uns mit dem guten Cinzano Asti anstoßen und auf ein prickelndes, erfolgreiches neues Jahr hoffen.


Ich trinke auf gute Freunde, verlorene Liebe,
auf alte Götter und auf neue Ziele, auf den
ganz normalen Wahnsinn, auf das, was einmal war.
Darauf, dass alles endet, und auf ein neues Jahr.

Goodbye 2011 - Welcome 2012.
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Mittwoch, 7. Dezember 2011

Die Familie.

 Sie ist eines der stärksten Bande und enthält ein starkes Vertrauensverhältnis. Stärker als jenes zwischen Bezugspersonen in der eigenen Clique. Sieist Zuflucht und Heimat, die Basis einer jeden Erziehung - die Familie. Jeder ist ein Teil dessen, doch wachsen wir alle in verschiedenen Verhältnissen auf. Die einen - reich, Prunk, Glamour, Geld. Die anderen - Geringverdiener, die gerade mal das alltägliche Leben erhalten können und zum Monatsende Angst vor roten Zahlen auf dem Konto haben. Doch was sagt das denn schon aus, wie die Familie im innersten gestrickt ist? Wie sie zusammen halten, wenn ein Mitglied ein Problem hat? Nichts. Das Familienglück gibt es überall in der Welt. Die
Anzahl der Ziffern auf dem Sparbuch sagt nicht aus, wie sehr sie sich lieben. Doch was, wenn ein Familienmitglied fehlt? Oder die eigene Familie mehr und mehr zerreißt? Möchte jemand meine persönliche Meinung wissen, dann sage ich, dass wir alle viel zu wenig darauf achten, was eigentlich passiert. Die Familie ist ein stabiler, und doch so dünner Faden des Lebens. Geht in euch, und sagt, was in eurer Familie in den letzten Wochen vorgefallen ist. Mir ist bewusst, dass es nicht immer gut laufen kann, jeder muss mal die Fakten auf den Tisch hauen und seine Meinung vertreten. Streit kommt schließlich selbst in der besten Familie vor, und das ist normal. Aber geht davon aus, dass ein Mitglied des Bandes mehr und mehr von der Mitte weicht, sich ein kleinerer Kreis bildet. Was passiert also, herrscht eine Fede mitten drin, und ihr steht nur da, genau zwischen den Stühlen, und wisst eigentlich nicht einmal, wo ihr hinwollt. Wen wollt ihr also verteidigen? Vielleicht ist es mit 'Scheidungskindern' zu vergleichen. Ja, ich habe diesen Begriff bewusst in Anführungszeichen gesetzt, weil ich diesen Begriff verabscheue. Und doch bringen meine Lippen in dieser Situation keine andere Worte dafür zustande. Ein Scheidungskind, vielleicht sogar noch zwei. Mama möchte keines der Kinder abgeben und Papa doch auch nicht. Und ihr steht mittendrin und wollt keinen der beiden verletzten. Zu wem wollt ihr also? Zu Mama, oder doch eher zu Papa?
Was also würdet ihr machen, wenn das stärkste Band, der Halt, die Zuflucht, die Heimat, der Grundstein eines jeden Glücks beginnt zu brechen?

Freitag, 2. Dezember 2011

Ernsthaft glücklich.

Und es ist noch gar nicht so lange her, da war ich wirklich ernsthaft glücklich. Meine Welt, mein Herz, mein Verstand, meine Seele und mein ganzes Sein widmete ich einem einzigen Mann, den ich abgöttisch liebte. An meinem Horizont existierte nur noch ein einziger Stern, neben dem wunderschönen Vollmond, der nie schien unterzugehen. Für mich war es die Ewigkeit. Aus der Ewigkeit entstanden, auf ewig in Ewigkeit vereint - das war es für mich. Und obwohl wir uns gegen alle Regeln stellten, eine Welt besaßen, die kaum fassbar war, so muss man doch sagen, dass die letzten sechs Wochen unserer gemeinsamen Zeit, sie hinterließen Narben, die wieder aufreißen. Narben, die tief ins Fleisch gehen und kein Organismus mehr reinigen kann.
Jeder trägt seine Päckchen mit sich. Und kennt ihr das? Wenn ihr im Radio ein einziges Lied hört? Und dann wollt ihr euch in die Ecke setzen und weinen, weil ihr mit den Erinnerungen überfordert und ihnen nicht gewachsen seid. Doch was können wir tun? Was sollen wir tun, um den Erinnerungen zu entweichen, einen Neuanfang zu wagen, mit dem Liebsten im Herzen - ja, auf ewig soll er einen Ehrenplatz darin haben, doch hört sein Herz auf zu schlagen, soll es nicht mehr der Mittelpunkt sein - sollten wir Lächeln können, weil wir wissen, dass wir ernsthaft geliebt wurden und ernsthaft glücklich waren.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Der Ruf der Vergangenheit.

Es gibt Menschen im Leben, denen vertraust du dein ganzes Leben an. Es sind Menschen, in deren Augen du siehst, und vielleicht - irgendwann - die große Liebe deines Lebens entdeckst. Doch was tun, wenn all die lodernde Liebe in Teufelsflammen aufgeht? Wenn all der Kampf, alle Mühe keinen Sinn mehr haben?
Manchmal vergeht die Welt in Feuer. So manche Freue vergeht im größten Leid. Und doch scheint an jeder dunklen Ecke ein heller Stern, der die Welt erneuert, im neuen Glanz erstrahlen lässt. Ja, Menschen brauchen den Glanz des Lebens. Keine hochkarätigen Diamanten, kein teurer Goldschmuck. Des Lebens Glanz bringt erst die Liebe und das Glück. Denn beide sind Komponenten, die das menschliche Herz erwärmen. Wir brauchen eine Zuflucht, eine Schulter die uns stützt uns hält. Feine Gerüche schweben zu vier Zeiten in der Luft, und genau die sind es, die unsere Kreativität beflügelt. Eine neue Welt sollte entstehen, mit neuen Perspektiven sollte also entstehen, für jeden von uns. Und nichts passiert ohne Grund, auch wenn die Gründe für uns meist unerklärlich und sinnfrei scheinen. So ist es doch gewollt, jenen Weg einzuschlagen, und Fehler zu machen, um aus diesen zu lernen. und die Welt so zu verbessern, so gesehen, die Wächter der Gezeiten zu werden.
Und doch trägt jeder seinen Seelenverwandten auf ewig in sich, im größten Geschenk - das menschliche und das poetische Herz eines Jeden. So können wir vielleicht, eines Tages, entscheiden, wer für uns gemacht wurde. Vielleicht können wir auch dann endlich Wahrheit von Lüge unterscheiden, wenn sich Gut und Böse so nah wie nie begegnen. Vielleicht können wir uns dem Guten zu wenden - einer neuen Liebe - wenn eine alte, heiße Flamme im Tode erloschen ist.