Sonntag, 31. August 2014

Chanel

Auf einmal schien die Sonne, als ich die Beifahrertür deines Schwarzen Golfs geöffnet hatte. Und wieder sah ich deine strahlenden braunen Rehaugen, schmeckte seine süßen Lippen. Wieder war ich im Paradies mit dir, wie im Sommer letzten Jahres. Welch Ironie, dass ich das gleiche Kleid trug. Das Kleid mit der schwarzen Spitze, welches du so mochtest. Deine Wohnung war mir genauso vertraut wie eh und je. Du gibst mir das Gefühl, zu Hause zu sein, angekommen zu sein. Mein inneres Dauergrinsen war wieder da. Kaum hatte ich meine Tasche abgestellt legtest du schon den Arm um mich und hattest mich ins Bad geführt. "Wenn du möchtest, kannst du dich gern frisch machen, oder auch duschen. Ich habe dir ein Handtuch hingelegt, und auch ein schönes Parfum, dass du gern benutzen kannst.", dein Lächeln versprach alles. Die Dusche war nötig, nachdem ich den ganzen Vormittag in der Stadt bei heißen 30 Grad unterwegs war. Das Parfum war von Chanel. Ich habe es gern aufgetragen. Es war intensiv, blumig und verführerisch leicht lag es auf meinem Dekolleté.
Als ich zu dir ins Wohnzimmer gestoßen war hattest du mit einer Weinschorle auf mich gewartet.Wieder habe ich mich verloren, mich verliebt, als ich dein Lächeln sah. Wieder ging ich in Flammen auf, als du mich geküsst hast. Wieder bin ich dahin geschmolzen, als du meinen Kopf in deinen Händen hielst. Wieder schlug mein Herz höher, als ich deine warmen Lippen an meinem Hals spürte.
Wieder weinte ich vor Glück, als wir uns verabschiedet haben.

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Für M.
Denn du bist mein Glück,
meine Liebe, mein Leben.

Montag, 23. Juni 2014

Liebe ...



Ich wollte nie, dass uns das passiert. Auf dem Weg zu unserem Glück haben wir uns verirrt. Nichts ist so, wie es gestern war. Ich wäre froh, wärst du jetzt noch da. Ich werde dich immer vermissen, ich werde dich nie vergessen. Will nur dich wieder hier bei mir. Nur bei dir kann ich mich verlieren. Ich frag mich, ob es dich noch interessiert.
Der Liebe wegen... Jede große Liebe hat ihre Zeit. Nur unsere war noch nicht gekommen. Liebe ist selbstlos. Liebe ist, wenn man das Glück des anderen über sein eigenes stellt. Und ja, ich freue mich, dass du nun glücklich bist.
Doch könnte ich Gott nun an den Pranger stellen. Ich könnte ihn verfluchen. Liebe sollte etwas schönes sein. Egal welcher Art diese Liebe ist. Sie ist warm, stürmisch, herzlich, kribbelnd, leidenschaftlich, ekstatisch - Liebe ist eine ganz natürliche Droge. Täglich beten wir um unsere Träume und Wünsche. Doch hat nicht alles seinen Preis? Wenn wir um die Liebe des Anderen beten, wie hoch wird der Preis sein?
Die Welt besteht aus ein großes Geben und Nehmen. Auch die Religion macht davor nicht halt. Für den Segen des Pfarrers geben wir der Kirche einen dicken Batzen Geld. Doch was geben wir Gott, wenn wir um Liebe beten. Müssen wir einen Teil von uns aufgeben? Worauf wollen wir verzichten, um Liebe zu bekommen?
Besondere Menschen, die unser Leben bereichern; die uns glücklich machen - sie sind wir Engel: sie kommen und werden auch wieder gehen. Doch aus uns machen sie einen individuell besonderen Menschen.
Vielleicht sollten wir aufhören, auf die Liebe zu warten, um die Liebe zu beten.
Denn die Liebe Anderer ist es, die aus uns das machten, als die wir nun heute in dieser Welt stehen. Auch wenn das Schicksal ein mieser Verräter sein kann; wenn alles aussichtslos erscheint: Lasst uns tief durchatmen, denn es ist nur ein schlechter Tag, kein schlechtes Leben. Die wahre, die echte große Liebe gibt es nur einmal im Leben, und irgendwo auf dieser großen weiten Welt, da wartet sie. Und es wird die Zeit kommen, an dem die Zeit für unsere große Liebe gekommen ist.



Keiner ist wie du.



Heute hänge ich mein Kleid zurück in den Schrank. Mit diesem Kleid verschließe ich dich dort drin - einen Menschen, der mir so viele Tore einer Welt geöffnet hat und sie mir vollkommen bedingungslos gezeigt hat. Wir hatten eine wunderbare Zeit zusammen. Und vom ersten Moment an konntest du mich mitreißen, mich begeistern von all diesen kleinen Dingen, die das Leben bietet. Dabei habe ich gar nicht bemerkt, dass du dich so tief in mein Herz geschlichen hast, einen Platz eingenommen hast. Die intensivsten Momente habe ich dir zu verdanken. Dir, einem eigentlich vollkommen fremden Menschen für mich, der mir so viel über mich selbst lehrte, mir gezeigt hat, welche innere Kraft in mir steckt. Genau deshalb werde ich ich in guter Erinnerung halten.
Doch keiner ist wie du. Nun gehst du. Und diese kleine, perfekte Welt, die ich mir fern vom Alltag errichtete, zerbricht nun in Scherben. Du warst der, von dem ich dachte, du würdest bleiben, du würdest mich nicht allein lassen. Doch gegangen bist du. Es war deine Entscheidung, sich der Liebe zuzuwenden. Natürlich freue ich mich - für Dich - dass du das große Glück hast, jemanden für Dich allein zu haben. Doch traf mich deine Botschaft mitten ins Herz, auf einmal warst du mehr, viel mehr. Und es ist beängstigend, zu bemerken, wie viel du mir bedeutest, erst jetzt, wo scheinbar alles vorbei ist.
Doch wird dein Kätzchen hoffentlich eine Spur hinterlassen haben, in deiner Seele, in deinem Herzen, damit du es nicht vergisst, und ab und an all die schönen Momente denkst, in denen wir uns erlebt haben. Für mich bleibst du immer mein kleines Katerchen, das ich vermissen werde - über alles.
Trotzdem suche ich immer noch jemanden wie Dich, jemanden, der mich genauso fesselt, wie Du. Der das schafft, was noch niemand zuvor geschafft hatte. Doch welche Wahl habe ich, als zu warten - warten auf die Zukunft, darauf, nicht vergessen zu werden, darauf, dass wir uns eines Tages wieder sehen werde. Wenn ich nur daran denke, fallen mir die Worte eines großen Mannes ein: "Ich weiß, dass es die große Liebe war. Aber für unsere Liebe war die Zeit noch nicht gekommen."
Vielleicht sehen wir uns wieder, irgendwann.
Au revoir, Chérie.


Dienstag, 3. Juni 2014

"Es tut mir leid."

Jeder von uns ist in der Lage, um Verzeihung zu bitten - mit Worten. "Es tut mir leid" sagen wir dann, doch wem fällt es schon schwer, diese Worte auch über die Lippen zu bringen?
Wir alle wissen, wie es sich anfühlt, verletzt zu werden. Wir alle vermissen die Sonne, wenn die Wolken den Himmel bedecken. Doch wie oft war ein "Es tut mir leid" nur Sache der Höflichkeit. Wir entschuldigen uns, weil es uns von unseren Eltern beigebracht wurde. Wir entschuldigen uns, wenn wir im Supermarkt mit jemandem zusammen stoßen, wenn wir anderen im Weg stehen oder zu spät kommen.
Entschuldigungen werden nun zu Höflichkeiten. Doch was ist mit Ehrlichkeit? Sollen Entschuldigungen nicht auch ernst gemeint werden?
Was geschieht mit den Mädchen, die von einem Jungen zur Verabredung versetzt werden - der Junge wird sich entschuldigen. Er wird sagen "Es tut mir leid, aber ich kann heute nicht", letztendlich wird er dem Mädchen nicht zeigen, dass es ihm tatsächlich leid tut. Und er wird nie erfahren, wie weh es tut, versetzt zu werden - nur eine von vielen zu sein.
Vertrauen bricht, wenn Entschuldigungen zu Höflichkeiten werden. Wenn es keine Herzenssache mehr ist, sondern leere Worte scheinbar genügen. Traurige Welt.

Sonntag, 1. Juni 2014

Deine Entschuldigungen.






"Es tut mir leid, dass ich mich so lang nicht bei dir gemeldet habe."
Komisch, dass ich jedes Mal doch wieder zum kleinen Kind werde, sobald du dich meldest. Das kleine naive Mädchen, dass im rosa Sommerkleid fröhlich auf der Schaukel sitzt und lachend hin und her schwingt. Völlig unbeschwert bin ich, nicht wissend, ob du ehrlich bist, oder es nur eine gedachte Lüge ist, weil ich gerade gut genug bin? Ehrlichkeit - die Eigenschaft, auf die du so viel Wert legst.
Ich habe dir immer alles von mir gegeben, habe mich dir beinahe geschenkt, ohne dafür etwas wieder zu verlangen. Ja, ich habe dich geliebt. Und wenn ich ehrlich bin, liebe ich dich noch immer. Ich habe nicht dazu gelernt, bin lediglich vorsichtiger geworden - vorsichtiger in dem, dass ich kontrollierter handele, vorsichtiger, um mich durch dich nicht mehr verletzen zu lassen.
Und ja, als ich gestern voller Überraschung deine Nachricht gelesen und diese förmlich verschlungen habe, da hat mich die ganze Welt mit einem Versuch umarmt - das Glück in diesem Moment war so groß, dass all das Schlechte, was du hast geschehen lassen, vergessen war.
Doch wie eine scheue Katze taste ich mich nun wieder an Dich heran. Ich sollte wohl weglaufen, vielleicht wäre dies das Beste, was ich wohl tun könnte, um mich und meine Welt zu retten. Dass du die geplante Verabredung absagen würdest, hätte ich vorher wissen müssen. Und dennoch habe ich gehofft, dass die feste Zusage mich erreicht, dass du mich um 22 Uhr vom Bahnhof abholen würdest. Das kleine Kind in mir tobt. Und du hast es verletzt, schon tausende Male verletzt, und trotzdem hat es dir verziehen.
Doch seit dem letzten Mal sind nicht nur Tage, sondern Monate vergangen. Wir sind uns fremd geworden. Die Vertrautheit von früher liegt nun in Scherben vor uns. Wenn ich dich sehe, dein Lachen, dann ist dort nicht nur Wonnegefühl. Das Gefühl, von dir zum x-ten Mal enttäuscht zu werden, zerreißt mir in irgendeiner Art und Weise noch immer das Herz, auch wenn ich es nicht in gleichem Maße an mich heran lasse.
Ja, ich will, dass du dich entschuldigst. Doch sollen es nicht nur scheinbar leere Worte in einer SMS sein. Ich will wahrhaft sehen, dass es dir ehrlich leid tut, dass du bereit bist, etwas dafür zu geben. Ich bin nur ein kleines Mädchen, das sehen will, was es dir Wert ist.



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Für M.

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Montag, 19. Mai 2014

Dunkle Begierde.



„Die dunkle Lust entsteht aus Empfindungen, 
die uns normalerweise widerstreben. 
Es ist eine ebenso ambivalente wie intensive Art der Lust.
Und sie macht süchtig.“ 


- Zit. Andrè, der Consigliere -


Montag, 28. April 2014

Wir sehen uns bald wieder.




Es ist so ein kleines Versprechen, dessen hohe Bedeutung wir gar nicht bemerken, wenn es unsere Lippen verlässt. "Wir sehen uns bald wieder, Christina", hast du mir ins Ohr geflüstert. Und auch wenn es dunkel war, haben deine Augen gefunkelt, in diesem besonderen Glanz, den ich schon damals gesehen habe, als du mich zum ersten Mal geküsst hast. Bis bald, ja, und ich dachte, wir würden uns spätestens im März wieder sehen. Du hast mich in den Glauben gelassen. Ich habe an nichts böses gedacht. Nicht, nachdem wir schon so weit waren. In wenigen Tagen bricht der Mai an. Noch immer kein Lebenszeichen von dir, seit dem 16. Februar. Doch hätte ich vielleicht sogar besser wissen müssen, bei all den vielen Versprechungen, die du bereits gebrochen hattest, Versprechungen, die du mit einem Mal auf einmal gebrochen hattest.
Ich erinnere mich noch, als ich an meinem Geburtstag enttäuscht einschlafen wollte, ehe von dir die Nachricht kam. Du hast mir in einer Nacht die Welt zu Füßen gelegt. Nach Mallorca wolltest du mich mitnehmen, erinnerst du dich? Ob du wohl da schon wusstest, dass es nie passieren würde? Du hast Versprechen gebrochen. Trotz allem will ich dich nicht missen. Ich will all das schlechte nicht sehen, sondern nur dein strahlendes Lächeln, dass mich verzückt, mir den Verstand raubt, sobald es hervor gelockt wurde. Trotz allem Schlechten will ich den Sommer wieder haben, den August, diesen einen Abend.
Doch auch wenn ich versuche, dich zu erreichen, so sagst du nichts, stehst schweigend da. Sag etwas, denn ich werde dich nicht aufgeben!

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Für M.
Hoffnung stirbt nie.
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Donnerstag, 24. April 2014

Auf jeden Fall Ehrlichkeit

>> Was hätte sein sollen, wäre längst gewesen. <<



Und die ganze Zeit über war ich ehrlich zu dir, war der Mensch, der ich nun einmal bin. Nur um heraus zu finden, was falsch gelaufen ist, baute ich mir ein Gerüst aus Lügen aus. Genau das trifft mich nun mitten ins Herz. Das Einzige, was du erwartest, ist Ehrlichkeit. So war ich nicht die, die wirklich uneingeschränkt ehrlich war? Vielleicht war ich einst diejenige, doch nun bin ich es nicht mehr.
Was hätte sein sollen, wäre längst gewesen. Vielleicht müssen wir jetzt einsehen, dass wir einander fremd geworden sind, uns verloren haben. Diesen Krieg habe ich verloren, nun schwenke ich gesenkten Hauptes die weiße Flagge und bete darum, mich nicht noch mehr zu verlieren.


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Für M.
mein Stern, der ewig funkeln wird.
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Samstag, 19. April 2014

Verlustangst




Und auch wenn ich keine Ahnung habe, ob du mich jemals wieder bedacht hast, ob du dich jemals wieder nach dem Duft dieser süßen Nacht sehntest, liebe ich dich blind weiter. Fast alles ist genau so, wie es damals war, hinzu gekommen war nur der Schmerz und die Angst darüber, dich nun zu verlieren.
Jetzt gleitest du mir aus den Händen. Hat dich diese eine Berührung nicht so sehr gefesselt, wie mich? Du bist irgendwo anders - sitzt wahrscheinlich gerade in einem Café und sonnst dich, erholst dich von den letzten Ostereinkäufen. Wahrscheinlich hast du mich bereits vergessen. Wahrscheinlich hast du mich schon vor acht Wochen vergessen, wahrscheinlich sofort, als du mir lächelnd in die Augen sahst und mir versprochen hast, wir würden uns wieder sehen. Doch hast du mich dann geküsst, als wäre das alles so wahr, wie das Licht der Sonne - so, wie wir begonnen haben - mit der Sonne. Nun wünsche ich mir dich zurück - hier, ganz nah bei mir. Doch du meldest dich nicht, irgendwo ganz weit weg betest du vielleicht sogar schon eine andere an. Tust du es genauso, wie mit mir? Siehst du sie mit dem gleichen Glanz in deinen braunen Augen an?
Ich will nicht daran denken, wie es sein könnte, würde ich eine andere Frau an deiner Seite sehen. Ich versuche die Schönheit vergangener Nächte zu verdrängen; versuche zu vergessen, wie es war, dich nach langer Zeit wieder zu küssen; versuche Gefühle abzuschalten, um mich zu schützen - vor dir. In all der Zeit dachte ich, du wärst anders, als all die anderen.
Doch weißt du dann wohl selbst nicht, wie es ist, einen Geliebten Menschen zu verlieren, ohne es wirklich zu wissen. Du wendest dich mir ab, brichst all deine Versprechen. Nun ist alles nichtig, jedes Wort ist eine Lüge - das was als Wahrheit schien, ist nun alles eine Lüge. Bist du selbst die Lüge, oder waren wir zusammen eine Lüge?
Das dumme Mädchen in mir hofft noch immer, dass du zurück kehrst - zurück zu mir. Drum hör jetzt auf zu spielen, sieh mir in die Augen, und sag mir, was zwischen uns schief gelaufen ist. Lass mich nicht einfach stehen, als wäre nie etwas zwischen uns gewesen. Für mich war das alles mehr, vielleicht sogar zu viel. Doch warst du immer der, der mich von der ersten bis zur letzten Sekunde verhext hat.


M.
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Montag, 10. Februar 2014

Verlieren




"Wie viel zu jemanden bedeutest, erkennst du daran,
wie viel Zeit er sich für Dich nimmt 
und wie oft er sich bei dir meldet."



Und was passiert, wenn die Welt zusammen bricht? Was ist, wenn wir uns dort befinden, wo wir uns fremd werden und uns nicht mehr wieder erkennen? Es ist, als stünden wir auf einer Klippe. Unter uns nichts. Wo ist all die Sicherheit, in der du mich wiegtest, als wäre ich dein größter Schatz? Wo ist die Sonne, wo bist Du, meine Sonne? Der einst so wundervolle Grund, am Morgen die Augen zu öffnen, mit einem breiten Strahlen in den Tag zu laufen. Und ich wusste an jedem noch so harten Tag, dass wir uns wiedersehen würden. Doch was ich mit uns passiert? Wo war die Stelle, an der wir uns verloren haben? Dein Verlust ist meine Angst, den geliebten Menschen zu verlieren, den ich immer wollte, den ich immer als Einzigen wollte, weil es für mich nie einen anderen gab, der Dir das Wasser reichen konnte. Und ich will dich festhalten, bis sich das Totem in alle Ewigkeit weiterdreht, als würde die Sonne niemals untergehen, als würde der Sommer niemals enden. Doch unser Sommer war so schnell vorbei. Ist der Zauber zwischen uns ungeahnt verflogen? Tanzen will ich nur für dich, bis ich dich wieder in meinen Armen weiß.
Doch während hier meine Seele weint, ohne, dass ich es dir jemals sagen würde, hast du vielleicht sogar tausend andere Frauen im Kopf, hast mich vielleicht sogar schon vergessen. Ich will wissen, wie oft du an mich gedacht hast, wie ehrlich deine so lieben Worte waren. Waren Sie ehrlich? 


W A R E N   D E I N E  A U G E N   E H R L I C H ?

W A R   D E I N   L Ä C H E L N   E H R L I C H ? 









Donnerstag, 6. Februar 2014

Was damals war, was heute ist



Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdiene, weil ich es dann am meisten brauche.


Du bist nicht hier. Solange habe ich Dich nicht mehr gesehen. Kenne ich noch deinen Duft, den Klang deiner Stimme? Sei Dir sicher, Liebster, nichts ist mir vertrauter als Du. Meine Gedanken kreisen um dich - jede Nacht, und dann wünsche ich mir dich zu mir. Deine Wärme an meiner Haut.
Doch mein Kopf ist leer. Ich vermisse es, mich in deinen Augen zu verlieren, wenn du lächelst und das warme Braun zu strahlen beginnt. Kein Anblick ist schöner, als eben dieser. Weißt du noch, wie es damals war? Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, an das Gefühl, nicht mehr gehen zu wollen, als wärst du der hellste, wärmste und schönste Stern in diesem Kosmos. Warum bist du nun gegangen? Bist du gegangen? Warum bin ich nicht geblieben?


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Für M.
meine Flamme der ewigen Hoffnung.
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