Donnerstag, 21. September 2017

Niemals mehr -

Du bist immer noch in meinem Kopf, immer noch in meinem Herzen. Du warst die erste Liebe. Aber bist du es immer noch? Ich war bereit, Dir alles zu geben - Alles, was ich hatte. Und du hast es doch so mit Füßen getreten. Wie kann das, was wir scheinbar hatten, irgendwie immer noch da sein?
Ich schmecke immer noch deinen Kuss auf meinen Lippen. Deine weichen Fingerspitzen und wie du mir flüsterst, dass du mich in diesem Kleid liebst.

Mein Herz blickt immer noch in deine Rehaugen, nichtsahnend, dass Du doch der größte Fehler meines Lebens bist - und die größte Lüge. Wie kann ein Mann nur solche Spiele spielen. knapp einem halben Jahr hatte ich noch Hoffnung, dass wir uns wieder finden, dass wir neu anfangen können, dabei war es wieder nur Mittel zum Zweck - und ich habe Dir alles geglaubt, was du mir auf dem Silbertablett serviert hast. Du hast mir ein Leben gezeigt, wie es sein könnte, und doch werde ich es nie besitzen, weil Du nie Teil dieses Lebens sein wirst, niemals Teil von mir sein wirst. Du zeigtest mir den Abgrund von einem goldenen Schleier umhüllt. Und genau dort, mitten in diesem Abgrund, sitze ich immer wieder. Weinend, was aus uns geworden ist, wie alles so gelogen sein kann. Und dabei der Duft von Chanel, der mir fast die Sinne raubt. Und dann ist es fast wieder so wie früher, in einem Mantel von Perfektion, bis der Duft wieder verflogen ist und die traurige Wahrheit zurück kehrt. Du bist nicht perfekt. Ich bin nicht perfekt. Wir werden niemals perfekt sein. Und es wird niemals ein wir geben. Alles mehr Schein, als Sein. Du bist nicht da. Du warst nicht da. Und dann sieht mein geistiges Auge wieder seine Augen, die so strahlen, als wären es Diamanten und dein Lächeln, dass mir sagt: "Schön, dass du da bist."

Kann ich dir widerstehen, wenn du mich wieder heraus forderst? Kann ich mich schützen, wenn Du mir wieder nicht die Wahrheit erzählst? Kann ich sagen: "Nein, ich will dich nicht?" Will ich das wirklich sagen, oder rede ich mir nur etwas ein, weil ich kein Risiko eingehen will, wieder verletzt zu werden? Wann hört das auf - dieser Schmerz in meiner Brust? Und wann wirst du mich nicht mehr in Versuchung bringen? Wann höre ich endlich auf, nur einen Hauch der Gefühle zu empfinden, die ich einst für Dich empfunden habe?

Mittwoch, 13. September 2017

Am Ende wird alles gut.

Du hast Dich verändert - vom freiheitsliebenden Junggesellen zum liebenden Vater. Und im Grunde bist du immer noch der Gleiche, den ich vor vier Jahren kennen gelernt habe. Eine ehrliche Seele - empathisch, leidenschaftlich, ein durch und durch guter Mensch mit seinen Ecken und Kanten. Doch sind es genau diese Ecken und Kanten, die ich so an Dir liebe, die dich von allen anderen Vollidioten auf dieser Welt unterscheiden und mich so begeistern. Du bist dieser eine Mann, der dieses Feuer in mir weckt, und mir all das zeigt, was ich nicht kenne. Bei Dir höre ich endlich auf, rational zu denken und beginne endlich, auf mein Inneres zu hören. Ich schaffe es, mich von dieser Welt zu lösen, wenn Du da bist. Dann ist alles so viel leichter und es fühlt sich an, als könnte ich schweben.
Und trotzdem halten wir an etwas fest, was eigentlich gar nicht mehr da ist. Wir halten uns im Moment fest, und gehen danach wieder grundverschiedene Wege. Fest steht, dass sich in den nächsten Monaten alles verändern wird. Vielleicht finden wir wieder mehr zusammen. Vielleicht verlieren wir einander. Du sagtest mir, du solltest endlich vernünftig werden. Doch ich will nicht, dass du vernünftig wirst. Ich will diesen Teil in meinem Leben nicht missen müssen, und auch nicht diese intensiv lebendige Zeit, wenn wir zusammen sind, ich will deinen Blick nicht missen, nicht deine heißen Küsse, deine Stimme, die mir sagt: "Es wird alles gut!" Du hast einen immer größeren Platz in meinem Herzen eingenommen. Und ich liebe Dich, heiß und innig. Und ich werde kämpfen wie eine Löwin, für ein gemeinsames WIR. Denn es kann doch nicht sein, dass das Schicksal nichts für uns bereit hält, wenn es zwischen uns schon so lange andauert. Aus Fremde wurden in vier Jahren Freunde, und vielleicht sogar ein bisschen mehr, wie du es selbst sagtest.
Ich werde mir dieses Gefühl nicht verbieten, Dich zu lieben. Stattdessen werde ich weiter machen, und dafür kämpfen, dass es zwischen uns nicht enden wird.