Nun bist du wieder da. Und mein Herz beginnt zu brennen. Irgendwie bist und warst du da. Und trotzdem wirst du doch niemals bei mir sein. Plötzlich schreit mein Herz danach, deine Stimme zu hören, deine Wärme zu spüren, dich zu küssen und wieder genau so zu lieben, wie früher - in Glückseligkeit verbunden.
Ich sehne den Moment des Sommers herbei, in dem ich mir gewünscht habe, du würdest mich sofort küssen. Egal was passiert ist, so habe ich dich doch nie aufgehört zu lieben. Stattdessen habe ich dich nur immer mehr geliebt, denn deine Fehler haben dich menschlich gemacht. Ich habe dadurch gehofft, du wärst für mich erreichbar. Nie hat mich ein Mann das fühlen lassen, was du in mir ausgelöst hast. Nie habe ich das Gefühl gespürt, geliebt zu werden. Unser Kennenlernen nähert sich nun zwei Jahre an. Und in Anbetracht dessen, was in dieser Zeit alles passiert ist, oder nicht, frage ich mich, wie viel von dem, was du mir erzählt hast, oder mich hast fühlen lassen, wirklich ehrlich war.
Ich könnte weinen und klagen über alle Fehler, die du gemacht hast. Ich könnte schreien, über all den Schmerz, den ich nur wegen dir fühlte. Und doch will ich viel lieber schreien, das ich dich zurück will. Ich will wieder mit dir leiden, lachen, leben - aber vor allem lieben, und dich küssen, als hätte ich nie etwas anderes getan. Ich will dich nicht los lassen, nicht gehen lassen - stattdessen nur bei mir haben, mich in deinen Schutz begeben. Nicht nur für gestern, heute und morgen, oder für das nächste Jahr. Wenn, dann für die Ewigkeit.
Du, den ich immer noch so sehr liebe.
Du, meine seidene Fessel.
Du, mein loderndes Feuer.
M.



