Samstag, 30. Dezember 2017

Vom Schicksalsrad und Jahreswechsel

Der Zufall bringt uns immer wieder zusammen. Oder ist es doch das Schicksal? Vier Jahre auf und ab. Vier Jahre Fluch und Segen. Vier Jahre lang Herzklopfen und Tränen. Hör auf Dich wie ein Schulmädchen zu verhalten, dass kurz vor ihrem ersten Kuss steht. Hör auf, nervös in der Wohnung herum zu laufen, während du wartest. Hör auf, aufs Handy zu starren. Gleich hat sich das Warten gelohnt, gleich ist er hier - bei Dir. Und kaum höre ich das Klingeln, ist meine kleine Welt wieder heile. Nur noch wir beide zählen - nur noch Du und ich. Du berührst meine Seele und mein Herz. Du liebst mich auf eine ganz spezielle Art und Weise. Du nimmst mich, wie ich bin, machst mich zu einem besseren Menschen, wenn du da bist. "Du bist so stark. Du bist so viel stärker, als du es selbst von Dir denkst", gerade aus deinem Munde durchdringen mich diese Worte bis ins Mark. Wir leben in diesem perfekten Moment. Und diese Momente teilen wir nun schon seit vier Jahren. Und dennoch gehörst du nicht mir, obwohl ich rettungslos Dir gehöre. Alles in mir schreit nach Dir. Dein Herz gehört einer anderen Frau. Und trotzdem kommst du immer wieder zu mir. Was habe ich also, was du bei ihr nicht findest? Und was hat sie, was ich nicht habe? Und was ist, wenn all das nicht umsonst ist, wenn es doch noch eine Chance gibt, eine Chance auf ein gemeinsames WIR?
Du bist die Liebe, die mein Herz zum Beben bringt. Und um deine Liebe kämpfe ich wie eine Löwin. Auf das sich das alles irgendwann lohnen wird. Bis dahin sind es Abende wie diese, die mich dich festhalten lassen.

Donnerstag, 21. September 2017

Niemals mehr -

Du bist immer noch in meinem Kopf, immer noch in meinem Herzen. Du warst die erste Liebe. Aber bist du es immer noch? Ich war bereit, Dir alles zu geben - Alles, was ich hatte. Und du hast es doch so mit Füßen getreten. Wie kann das, was wir scheinbar hatten, irgendwie immer noch da sein?
Ich schmecke immer noch deinen Kuss auf meinen Lippen. Deine weichen Fingerspitzen und wie du mir flüsterst, dass du mich in diesem Kleid liebst.

Mein Herz blickt immer noch in deine Rehaugen, nichtsahnend, dass Du doch der größte Fehler meines Lebens bist - und die größte Lüge. Wie kann ein Mann nur solche Spiele spielen. knapp einem halben Jahr hatte ich noch Hoffnung, dass wir uns wieder finden, dass wir neu anfangen können, dabei war es wieder nur Mittel zum Zweck - und ich habe Dir alles geglaubt, was du mir auf dem Silbertablett serviert hast. Du hast mir ein Leben gezeigt, wie es sein könnte, und doch werde ich es nie besitzen, weil Du nie Teil dieses Lebens sein wirst, niemals Teil von mir sein wirst. Du zeigtest mir den Abgrund von einem goldenen Schleier umhüllt. Und genau dort, mitten in diesem Abgrund, sitze ich immer wieder. Weinend, was aus uns geworden ist, wie alles so gelogen sein kann. Und dabei der Duft von Chanel, der mir fast die Sinne raubt. Und dann ist es fast wieder so wie früher, in einem Mantel von Perfektion, bis der Duft wieder verflogen ist und die traurige Wahrheit zurück kehrt. Du bist nicht perfekt. Ich bin nicht perfekt. Wir werden niemals perfekt sein. Und es wird niemals ein wir geben. Alles mehr Schein, als Sein. Du bist nicht da. Du warst nicht da. Und dann sieht mein geistiges Auge wieder seine Augen, die so strahlen, als wären es Diamanten und dein Lächeln, dass mir sagt: "Schön, dass du da bist."

Kann ich dir widerstehen, wenn du mich wieder heraus forderst? Kann ich mich schützen, wenn Du mir wieder nicht die Wahrheit erzählst? Kann ich sagen: "Nein, ich will dich nicht?" Will ich das wirklich sagen, oder rede ich mir nur etwas ein, weil ich kein Risiko eingehen will, wieder verletzt zu werden? Wann hört das auf - dieser Schmerz in meiner Brust? Und wann wirst du mich nicht mehr in Versuchung bringen? Wann höre ich endlich auf, nur einen Hauch der Gefühle zu empfinden, die ich einst für Dich empfunden habe?

Mittwoch, 13. September 2017

Am Ende wird alles gut.

Du hast Dich verändert - vom freiheitsliebenden Junggesellen zum liebenden Vater. Und im Grunde bist du immer noch der Gleiche, den ich vor vier Jahren kennen gelernt habe. Eine ehrliche Seele - empathisch, leidenschaftlich, ein durch und durch guter Mensch mit seinen Ecken und Kanten. Doch sind es genau diese Ecken und Kanten, die ich so an Dir liebe, die dich von allen anderen Vollidioten auf dieser Welt unterscheiden und mich so begeistern. Du bist dieser eine Mann, der dieses Feuer in mir weckt, und mir all das zeigt, was ich nicht kenne. Bei Dir höre ich endlich auf, rational zu denken und beginne endlich, auf mein Inneres zu hören. Ich schaffe es, mich von dieser Welt zu lösen, wenn Du da bist. Dann ist alles so viel leichter und es fühlt sich an, als könnte ich schweben.
Und trotzdem halten wir an etwas fest, was eigentlich gar nicht mehr da ist. Wir halten uns im Moment fest, und gehen danach wieder grundverschiedene Wege. Fest steht, dass sich in den nächsten Monaten alles verändern wird. Vielleicht finden wir wieder mehr zusammen. Vielleicht verlieren wir einander. Du sagtest mir, du solltest endlich vernünftig werden. Doch ich will nicht, dass du vernünftig wirst. Ich will diesen Teil in meinem Leben nicht missen müssen, und auch nicht diese intensiv lebendige Zeit, wenn wir zusammen sind, ich will deinen Blick nicht missen, nicht deine heißen Küsse, deine Stimme, die mir sagt: "Es wird alles gut!" Du hast einen immer größeren Platz in meinem Herzen eingenommen. Und ich liebe Dich, heiß und innig. Und ich werde kämpfen wie eine Löwin, für ein gemeinsames WIR. Denn es kann doch nicht sein, dass das Schicksal nichts für uns bereit hält, wenn es zwischen uns schon so lange andauert. Aus Fremde wurden in vier Jahren Freunde, und vielleicht sogar ein bisschen mehr, wie du es selbst sagtest.
Ich werde mir dieses Gefühl nicht verbieten, Dich zu lieben. Stattdessen werde ich weiter machen, und dafür kämpfen, dass es zwischen uns nicht enden wird.

Samstag, 26. August 2017

Die große unerfüllte Liebe.

Du bist es. Du warst es schon vor fast drei Jahren, als du dort am Bahnhof in deiner braunen Jacke im Februar auf mich gewartet hattest. Du warst der erste, der mich so von den Socken gehauen hat, wie es keiner geschafft hat. Und keiner hat es innerhalb der letzten Jahre geschafft, Dir auch nur im Ansatz das Wasser zu reichen.
Kein Mann hat mich so leicht gemacht - und so frei von der Welt, von allen Sorgen und von der Zeit. Mir Dir habe ich erfahren, was Leben eigentlich bedeutet. Und alles war so einfach, bis ich gemerkt habe, dass ich Dich liebe, dass du nicht nur ein Wegbegleiter bist, sondern alles, was ich will - alles, was ich brauche.
Es gibt Menschen, die siehst du mehr als ein halbes Jahr nicht, und trotzdem: wenn man sich wieder begegnet, dann scheint es, als wäre es gerade gestern gewesen - und alles ist so, wie früher, nichts hat sich verändert. Und genau zu diesen Menschen zählst du. Und Du kennst mich - ich kämpfe, wie eine Löwin. Und ganz egal, wie oft ich falle, ich kämpfe weiter, bis nichts mehr hilft.
Du bist diese ganz große, unerfüllte Liebe in meinem Herzen. Und ich werde Dich behalten - als mein Sternenhimmel, mein großer Traum, mein größter Wunsch, meine allergrößte Sehnsucht.

Sonntag, 7. Mai 2017

Vernünftig war gestern.

Vernunft. Ein Leben von Vernunft geprägt. Immer das tun, was das offensichtlich Vernünftige ist. Und was ist dann mit dem, was dein Herz begehrt. Was ist mit allem anderen, was Dich glücklich macht, und doch nicht immer das ist, was andere gern sehen würden. Aber was ist ein vernünftiges Leben, wenn du alles Glück aus deiner Welt verbannst, nur um sicher zu sein. Glück läuft Dir nicht immer über den Weg. Für Glück muss man auch kämpfen - man muss Risiken eingehen, um glücklich werden zu können. Und wer dies nicht tut, hat schon verloren - beruflich, wie privat.
Wer verrückt ist und bereit ist, Risiken einzugehen, der hat die Chance, im Leben das echte Glück zu spüren - und dann wird das Leben so viel bunter und leichter. Vernunft allein beschert Dir Sicherheit, doch nicht immer bringt sie auch das Glück mit ins Haus. Nein, das Glück steht vollständig für sich allein. Drum ist es spätestens jetzt Zeit, nicht mehr das zu tun, was vernünftig ist, sondern das, was das Herz begehrt, schon so lange. Jetzt ist es Zeit, das Glück zu finden.

Freitag, 14. April 2017

Ein Leben aus Lügen.

Ich dachte, ich würde das Richtige tun. Ich dachte, wir könnten neu anfangen. Ich dachte, wir hätten ein Zeichen gesetzt, um all die bösen Geister der Vergangenheit zu vertreiben. Ich dachte wirklich, dass alles, was jemals war, jetzt keine Bedeutung mehr hat. Ich dachte, wir könnten neu anfangen - gemeinsam und miteinander. Aber welches WIR kann jetzt schon eine Bedeutung haben, wenn alles, was wir hatten, jetzt nur noch wie eine große Lüge aussieht? Ich habe wirklich geglaubt, wir könnten einander lieben. Und ich habe Dir jedes einzelne Wort geglaubt, habe nie auch nur in Erwägung gezogen, dass das alles nicht echt sein könnte. Und doch stehe ich jetzt hier und alles gleicht einem einzigen Scherbenhaufen. Es gibt kein wir, und erst recht keine echte Chance. Wie konnte ich auch nur den Gedanken erwägen, du könntest mich lieben?! Nichts von dem, was war, war jemals echt oder gar ehrlich. Du hast mir all das nur vorgespielt, um mich jedes Mal wieder um den Finger zu wickeln. Und jedes Mal hast du mich wieder fallen lassen. Jetzt erklärt sich alles, und der Kreis schließt sich. Hast mir immer verschwiegen, dass Du doch eigentlich in festen Händen bist und ich eigentlich nur dein Spielzeug bin, dass ich für Dich keine große Bedeutung habe, und trotzdem sitze ich hier und heule schon wieder: weil ich einfach so wahnsinnig wütend bin, dass du mich nur benutzt hast, dass du nicht ehrlich warst, und ich bin einfach so wahnsinnig enttäuscht von mir selbst, dass ich auf so eine linke Tour rein gefallen bin.
Jedes Mal hast du mir wieder und wieder das Herz gebrochen, und trotzdem konnte ich nie aufhören, Dich zu lieben. Stattdessen kämpfte ich immer wieder wie eine Löwin, um Dich bei mir zu wissen, und das fast vier Jahre lang. Haben Dir unsere gemeinsamen Momente wirklich gar nichts bedeutet? Kannst du nachts überhaupt schlafen, in dem wissen, dass du dein ganzes Umfeld anlügst, jedem etwas vor machst, wie kannst du noch ruhigen Gewissens leben?

Sonntag, 22. Januar 2017

Sag "ja" zum Leben - habe Mut!

Das Glück klopft nur einmal an der Tür. Nur einmal fühlen sich Küsse so heiß an, dass selbst das Brennen auf den Lippen dem Tanz von Schmetterlingen gleicht. Ein jeder Mensch weiß, wie oft wir durch dieses endlose Labyrinth geschliffen werden, falsche Entscheidungen treffen, falsche Wege nehmen - Zeit brauchen, uns wieder zu finden, wieder zu entdecken, was wir wirklich wollen und brauchen. Wir brauchen Zeit und eine unendliche Vielzahl vor Möglichkeiten vor Augen, ehe wir wieder auf dem rechten Pfad ankommen.
Wir entwickeln uns mit jeder Entscheidung, die wir selbständig fällen, auch wenn wir uns oft nicht bewusst sind, welche Konsequenzen unsere Entscheidungen haben. Das Leben ist kein Drehbuch, niemand weiß, wo es enden wird, wie und wo es für jeden Einzelnen enden wird. Das Leben geschieht genau jetzt, und wir sind verpflichtet, jeden einzelnen Moment davon kostbar zu gestalten - denn dieses Leben können wir nur dieses eine Mal leben. Wir sind verpflichtet, alles in unserer Macht stehende zu tun, um unsere Zeit mit Glück, Freude, Liebe und Zufriedenheit zu füllen - damit es unvergesslich wird. Ein Leben zu leben, dass man aus vollstem Herzen liebt.
Wege führen uns zu Menschen - die mit uns gehen, neben uns gehen, hinter uns gehen, vor uns gehen, aber auch jene, die die ganz andere Richtung einschlagen. Wir begegnen Menschen, die wir lieben, und dass aus tiefstem Herzen. Das sind diejenigen, die das Leben leichter machen. Leben fühlt sich leichter an. Und auf einmal ist da nichts mehr, was Dich selbst noch erschüttern kann, denn da geht jemand gemeinsam mit Dir diesen Weg. Und dieser jemand ist deine große Sonne, immer da. Vielleicht erfüllen wir unsere Lebensaufgabe, sobald wir diesen Menschen gefunden haben. Die Stärke zu haben, bis dahin nicht zu zerbrechen, ist die große Kunst. Stark genug zu sein, Wege allein zu beschreiten, Mut zu haben, auch in Unsicherheit Entscheidungen zu treffen, die das Leben ändern könnten. Denn genau diese Entscheidungen sind es, die uns wachsen lassen. Entscheidungen, die uns vielleicht mit Umwegen auf den richtigen Weg bringen. Indessen haben wir Erfahrungen gesammelt und wissen dann vielleicht mehr denn je, was das Richtige ist. Und dann sind wir vielleicht nicht mehr allein oder einsam - weil wir dann wissen werden, was zu tun ist. Vergangene Entscheidungen werden uns gezeigt haben, was wir ändern müssen, um unser Ziel zu erreichen - unsere Lebensaufgabe zu erfüllen. Wir werden unseren Weg kennen, den wir betreten müssen, um den Menschen zu finden, der mit uns geht, und nicht nur neben uns.

Freitag, 20. Januar 2017

Neue Chance für kleine Ewigkeiten.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die entstehen, sobald wir mit dem Schicksal spielen und Entscheidungen fällen. Entscheidungen, die vielleicht nicht der allgemeinen Gültigkeit entsprechen, doch viel mehr dem Ruf des Herzens folgen. Es sind diese Entscheidungen, die unser Leben verändern können, vielleicht nur für den Moment, vielleicht aber auch langfristig oder sogar für immer. Für immer - dieser kleine Ausspruch mit einer so viel höheren Wertigkeit, als man eigentlich erahnen kann. Für immer kennt keine Grenzen. Für immer heißt ewig während, oder zumindest heißt es aus menschlicher Sicht: Bis zum Ende eines Lebens.
Momente eines Lebens - Momente, die ich in einem Bilderbuch sammeln und festhalten will. Momente einer kleinen Ewigkeit, inmitten meines Herzens.
Es war genau wie damals: als du auf dem Bahnsteig auf mich zu kamst. Dieser Moment, in dem ich das erste Mal dachte, dass ich Dich nie wieder gehen lassen werde. Ich erinnere mich an diese schönen Stunden bei Sonnenuntergang an einem Sommertag. Ich erinnere mich an Dein Lächeln, dass mir sagte "bleib heute bitte bei mir". Und du weißt bis heute nicht, wie gern ich bei Dir geblieben wäre.
Jetzt und heute hätte ich nie gedacht, so aufgeregt zu sein, Dich endlich wieder zu sehen. Irgendwie war es direkt wie damals. Ein Lächeln und schon war ich wieder 17. Momente, die für immer gemacht wurden. Momente, in denen der Kopf leer war und ich mich in deine Arme begab - wie ein verletzliches Reh. Ich habe mich erlebt, wie noch nie zuvor - entspannt, ohne kreisende Gedanken.
Und wieder dachte ich: Diesen Mann darf ich nicht gehen lassen. Das war heute Mittag. Das ist nun neun Stunden her. Noch immer bin ich im Flow und kann es gar nicht fassen - dieses Glück, Dir begegnet zu sein. Wenn du da bist, ist es so, als würde die Zeit stehen bleiben, als könnte ich die Momente mit Dir ganz fest halten und niemals los lassen müssen. Und dann hoffe ich einfach wieder, dass es ein "Wir" geben könnte, das gemeinsam aufzubauen ist. Für immer - ab jetzt.



M
________________