Mittwoch, 30. Dezember 2015

Meine Liebe, Deine Liebe, Unsere Liebe

Liebe und die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Ein empfindsames Reh, dass durch die Straßen der großen weiten Stadt schlendert, in der Hoffnung, dass zu finden, wonach sich dessen Herz sehnt - Liebe. Als könnte alles gut werden, solange dieses Reh an die große Liebe glaubt und daran, diese in der großen Stadt zu finden.

Weihnachten - das Fest der Liebe, das Fest der Familie. Ich kämpfe mit den Tränen, während der Klang der Orgel meine Ohren trifft. Ich greife zum Taschentuch, und meine Mutter drückt meine Hand. "Alles wird gut", sagt sie mir. Ich bin froh, als wir endlich nach Hause fahren. Der Wein betäubt meinen Kopf, das Klopfen meines Herzens, die Gedanken, die sich in meinem Kopf herum treiben. Und trotz falle ich weinend in die Kissen, mit betäubten Nerven - will nichts fühlen, will nichts sehen. Du fehlst mir.

Weihnachten - das Jahr zieht an mir vorüber. Ich realisiere zum ersten Mal: Ja, ich habe mich verliebt. Ich streite es ab - denn es darf und darf einfach nicht sein. Ich will diese Gefühle nicht. Denn so, wie es immer war. War es gut. Es war perfekt.

Silvester - wann ist es endlich überstanden? Wieder zieht das Jahr an mir vorbei, jetzt noch mehr, als je zuvor. Wieder sehe ich Dich, mein Kopf hört immer wieder den Satz: "Du verliebst dich doch nicht gerade in mich?" - Nein, nein, nein, nein. Ich habe es abgestritten - will immer noch nicht ganz dazu stehen. Und doch genau so leben, wie ich es tat. Wie wir es taten. Genau so, wie du es mir beigebracht hast, zu leben. Leicht und schwerelos - wie mit Flügeln, um fliegen zu können.

Neujahr. Eine alte Tür schließt sich - neue Wege offenbaren sich. Doch welchen Weg wirst du gehen? Für welche Seite entscheidest du dich? Wirst du den Punkt erreichen, an dem du deinen Weg nicht mehr länger allein bestreiten wirst? Haben wir alles Glück, was wir hatten, schon verbraucht?






Von Ost nach West - bis der Schmerz nachlässt.
Von Süd nach Nord bis an jeden Ort -
Damit es Dich weiter gibt.

Samstag, 14. November 2015

Empfindsames Reh.

Und das ist alles - ALLES - viel zu lange her. Aufbruch, neue Wege, Rückenwind - niemals müde, weil wir glücklich sind.

Manch andere empfinden es als Wahnsinn, würden die Hände über den Kopf zusammen schlagen. Doch nur, wer verrückt ist und auch wagt zu riskieren - nur der kann glücklich sein.

So, weiß ich, wie verrückt es ist, zu einer Uhrzeit dich zu besuchen, zu der Andere schlafen oder gerade aufstehen, um zur Arbeit zu gehen - an einem Samstag Morgen. Und doch zieht Sehnsucht dein Herz dorthin, wo Du dich zu Hause fühlst. Dann ist plötzlich wieder alles so, wie es sein soll.

Und der Moment, in dem wir in den Kissen versinken, fühlt sich so richtig an, als hätte ich nie etwas anderes getan.

Du warst der Erste - in so vielen Dingen. Genau deswegen habe ich das Gefühl, Dir unglaublich verbunden zu sein. Auf eine ganz andere Art und Weise - die ich weder beschreiben, noch deuten kann. Du bist genau deswegen etwas ganz Besonderes. Ein ganz besonderer Mensch, den ich nicht mehr missen möchte, mit dem ich noch so viel mehr erleben möchte.

Als ich Dich kennen gelernt hatte, hatte ich erst wirklich das Gefühl, wirklich intensiv und mit Genuss zu leben - ohne die Zeit zu beachten. Das waren Momente, in denen die Zeit hätte still stehen sollen, an die ich mich immerzu gern erinnere.


"Just give me one night
I'll be the secret on your lips
let me be that one kiss."




- S -




Dienstag, 8. September 2015

Zeit gegeben - Zeit verloren


"Und wenn das Suchen dann ein Ende hat, wäre nichts schöner, 
als wieder einmal bei jemanden anzukommen."

Du bist mein Licht. Meine Sonne. Der Mensch, bei dem ich frei bin, wo ich angekommen bin. Wo ich fühle, ich wäre zu Hause, wenn ich Dich besuche. Du bist der einzige Mensch, wo ich mich so sehr freue, wenn ich Dich sehe, als würden tausende Schmetterlinge mit mir und in mir tanzen. Du bist der Mann, der mich zum Toben bringt. 

Als du mich zum ersten Mal geküsst hast, so ganz aus dem Hinterhalt, ich unter dir wie Wachs in deinen Händen zerschmolzen bin, war es wie ein Feuerwerk in mir - ein lang still gebliebenes Feuerwerk, das meine Augen zum Leuchten bringt. Du warst es - niemand anderes. Ein Gefühl das mich bedrängt - Du, der immer näher kommt, den ich immer näher an mich selbst heran lasse. Gefährlich nahe, ohne dabei abzuwägen: Was passiert, wenn du noch näher an mich heran kommst?

Nur eine einzige Floskel: Ich verliebe mich nicht in Dich - Niemals.
Richtig, nur eine Floskel, leere Worte. Das Herz reicht weiter, als der Kopf jemals sehen kann. Und so sah ich nicht, wie viel Wert du bist, während unserer Zeit. Wert zu schätzen lernt man erst, wenn es schon zu spät ist, wenn das letzte Korn unserer Sanduhr versiegt ist. 

Heute fehlst du mir. Nichts will ich mehr, als die Intensität von damals wieder haben. Den Mann wieder haben, der sein kleines Kätzchen zum Toben und zum Schnurren bringt. Den Mann, der sein Kätzchen scheinbar besser kennt, als es sich selbst. 

Ankommen will ich, aber nur mit Dir. Das wieder haben, was wir hatten und genossen haben - Alltag mit Dir vergessen, Momente unvergessen machen. Pflichten ignorieren, Lust begehren. Zusammen lachen & fremde, warme Haut spüren. Nicht für eine letzte Nacht, sondern für eine lange glückliche Zeit. 

Doch lass uns jeden Moment so leben, als wäre es unsere letzte Nacht, als würden wir morgen sterben, als würde uns dies etwas ausmachen. Damit wir es für ewig unvergessen machen.


- S -


Sonntag, 16. August 2015

In Liebe leiden.

Herzen brechen, wenn Träume brechen. Und wo ist nur dein süßes Lächeln? Deine Stimme, die mir sagt, dass ich schön sei. Deine Hand, die mir durchs Haar fährt. Wo sind deine spitzen Kommentare, die mich zum Beben bringen.
All das vermisse ich - gepaart mit dem süßen Gefühl, nach Hause zu kommen, wenn ich vor deiner Tür stehe, um zu klingeln. Das Gefühl, wenn meine Wangenmuskeln krampfen, weil ich einfach nicht aufhören kann zu grinsen. Wo ist der Glanz in den Augen verschwunden, der sagt, dass wir eine wunderschöne Zeit hatten. Wo ist unsere Zeit hin? So unbeschwert und leicht, uns niemals Sorgen machen zu müssen, wenn wir getrennte Wege gehen; werden wir uns jemals wieder sehen; wirst du all das bereuen; wirst du mir die Schuld geben?
Ich vermisse unsere Leichtigkeit, Schwerelosigkeit, wenn wir abgehoben sind, auf Wolken schwebten, Alltag vergaßen und es niemand anderes gab, als nur uns zwei. Ich vermisse deine Küsse - es war immer so, als wären unsere Lippen füreinander gemacht. Wo ist der Moment, wenn ich unter deinen Händen zerschmelze, wenn ich spüre, dass ich jetzt hier bei Dir genau richtig bin, dass ich nirgendwo lieber wäre.
Du entfernst dich - mehr und mehr. Ich weiß nicht, worauf ich noch hoffen darf, du reagierst nicht mehr. War alles, was wir falsch gemacht haben, was wir richtig gemacht haben, was wir genossen haben - war das alles umsonst? Wo führt uns dieser Weg hin, und wann treffen wir uns auf diesem Pfad wieder? Wann stoßen wir auf den Punkt, wo wir wieder nah beieinander sind, und alles, was war, Sinn macht. Wie lang wird es noch dauern, bis wir wieder mitgezogen werden - zueinander gezogen werden, von UNSERER Schwerelosigkeit, UNSERER Leichtigkeit? 


Geliebt zu werden macht uns stark,
zu lieben macht uns mutig.
-Laotse-








Donnerstag, 13. August 2015

Goodbye, my Lover.

Es ist Zeit. Zeit um "Leb wohl" zu sagen. Zeit, um Dir alles Glück dieser Welt zu wünschen. Zeit, um dir im Mindesten das Maß an Liebe zu wünschen, die du mir gegeben hast. Zeit, um mich endgültig von dir zu verabschieden. Denn du tust mir nicht gut, du löst nicht mehr das Glück, die Zuversicht, die Wärme in mir aus, wie es noch im Sommer vor zwei Jahren war. Ich war blind - blind vor Liebe, habe mich so geborgen und geliebt gefühlt, dass ich nicht gesehen habe, dass alles nur ein Spiel war. Ich habe dich an mich heran gelassen, ohne, dass ich mir auch nur im Geringsten über die Konsequenzen bewusst war. Ich habe dich geliebt - so sehr, dass ich alles andere einfach von mir gestoßen habe. So sehr geliebt, dass ich jedweden Blick für das Wesentliche verloren habe. Ich habe dich so sehr geliebt, mit jedem Schlag meines Herzens, wie ich noch nie einen Mann geliebt habe. Ich habe vor lauter Sehnsucht geweint, bin verbrannt, während du tausende Kilometer entfernt warst. Ich habe nie gewusst, wie schmerzlich es sein kann, mein Herz zu verlieren - so nahezu bedingungslos zu verlieren und ich mir dabei selbst ein Stück weit fremd werde. Es macht mir Angst, jetzt immer noch zu spüren, dass du mich noch nicht los lässt, dass du mir nicht egal bist. Egal, wie viel zwischen uns schief gelaufen bist, und doch sind da all die wunderschönen Momente, die einzigartig sind, bis heute, auch wenn sie längst vergangen sind. Momente, die ich für immer fest halten wollte. Kann und soll ich sie gehen lassen? Soll ich alles los lösen, um endlich wieder frei zu sein, frei von Dir, von den vielen Tränen der letzten zwei Jahre - frei von allem Glück, was wir dennoch hatten?




M.



Samstag, 1. August 2015

Größte Sehnsucht, größte Leere

Keine anderen Worte. Erst als ich bemerkte, wie leer es ist, wenn du mich nicht fängst, wie tief ich falle, ohne zu wissen, ob ich jemals ankommen werde. Ohne zu wissen, ob es wieder aufwärts gehen wird. Erst jetzt weiß ich, was mir fehlt, wer mir fehlt - genau. Erst jetzt weiß ich, WER mir wirklich fehlt.
Du. Der mich immer gehalten hat, mich immer aufgefangen hat und wieder zu neuen Wege führte. Du, der mich immer besser kannte, als alle anderen, der mich zum Beben, zum Leben gebracht hat. Mit dem Nächte zu Tage, zu wahrem Leben wurde. Du, den ich schon vermisse, wenn ich nur aus deiner Wohnungstür heraus bin, wenn ich Heimweh verspüre, als gäbe es kein Gefühl, dass eine größere Leere in mir hinterlassen könnte. Du, meine Sonne.




- S -

Mittwoch, 24. Juni 2015

Alte Freunde

Nein, Du verliebst dich nicht. Nein, du wirst für diesen Menschen niemals mehr empfinden. Und manchmal hilft es sogar. Du lernst einen wunderbaren Menschen kennen, der dir vertraut ist - schnell und nah. Plötzlich hast du das Gefühl, ganz und gar frei sein zu können. Plötzlich scheint es so, als würdest du endlich leben, als hättest du über Jahre hinweg einen Grund gebraucht, verrückt zu werden, Dinge zu tun, die die gute Erziehung deiner Eltern eigentlich vollkommen ablehnen.
Doch du bist dann da - so lebendig, wie nie zuvor. Auf einmal beginnt das Leben. Nächte werden heller, die Sonne wird wärmer. Regen wird attraktiver. Leben wird besser.
Also halt mich bei Dir, wenn ich mich dir hingebe. Weck das kleine Kätzchen in mir, wenn ich spielen will. Mach mich zu dem, was ich erst wirklich bin, und bitte versprich mir, dass ich mich nie, niemals verlieben werde.
Als du mich in deine Wohnung gelassen hast, da war es wie früher. Wie alte Freunde, die nach langer Zeit zusammen kommen. Alte Vertrautheit vor dem Fernseher, bei einem Glas Sekt - geredet über das, was in letzter Zeit passiert war. Zusammen darüber gelacht, was sich eigentlich in jeder Werbung versteckt. Gemeinsam Probleme behandelt, eingesehen, verfallen, beratet, gestichelt und wieder zusammen gefunden. Als wäre nichts passiert. Gemeinsam alles vergessen, was sich Alltag nennt. Gemeinsam verzaubert. Und du hast mir gezeigt, dass du immer noch derjenige bist, der mich am Besten kennt.
Gemeinsam das Stichwort gefunden, bis sich unsere Lippen trafen. Und du bist das Beste auf meinen Lippen, Du machst mich wieder stark und mein Kopf ist wieder ganz klar. Ohne Dich war es so, als hätte ich mich in dieser Stadt verirrt, die mich ausgelaugt und durstig gemacht hat. Aber jetzt, wo du wieder da bist, gibst du mir wieder Kraft.
Und so, wie ich Dich am Samstag erlebt habe, habe ich dich noch nie erlebt - hingebungsvoll, ekstatisch, liebreizend, sehnsüchtig, besitzergreifend, faszinierend, genießend, amüsierend.
Ja, das ist dann wohlmöglich der Tag X gewesen - seit dem sind meine Sinne endlich wieder da. Wahrscheinlich bist du mehr als ich brauche, du füllst mich mit Leben, und holst mich hier raus - aus dieser Wüste, bringst mir endlich den Regen.


S.






Sonntag, 14. Juni 2015

Chanel & Du.

Ich habe nicht mehr damit gerechnet, dich noch einmal sehen zu dürfen. Obwohl ich hoffte, dass ich direkt um fünf Uhr morgens zu dir fahren kann. Doch du wolltest es nicht, dass ich zu solch einer Uhrzeit am Wochenende allein mit dem Zug fahre. Als du dann eingeschlafen warst, hatte ich bereits mit allem abgeschlossen. Umso größer war die Überraschung um 10:43 Uhr: "Wann könntest du bei mir sein, wenn du jetzt los gehst?"
Ohne zu zögern war ich aufgesprungen, habe mir die Haare gemacht, Zähne geputzt, angezogen. Das Chanel-Parfum habe ich mir eingepackt - ich musste daran denken, wie sehr es dir an mir gefallen hat, als ich damals bei dir war. Vollkommen überschlagen, war ich um elf bereits auf dem Weg zum Bahnhof. 11:22 im Zug zu Dir - ein Gefühl, als würde ich nach Hause kommen. Mein Puls rast wie am ersten Tag. Ein ewig dauerndes Grinsen war auf meinen Lippen, voller Vorfreude, voller Sehnsucht nach Dir. Jede Minute war ewig - ich wollte zu Dir - JETZT will ich immer noch zu Dir.
Als ich bei Dir angekommen war, fühlte ich mich zu Hause. Alles war mir vertraut. Du warst mir vertraut. Nichts hat sich geändert. Du hast Dich nicht geändert. Dein Kuss hat mich zum Brennen gebracht, meine Knie wurden weich, mein Herz schlug schneller, meine Augen wurden heller. Du warst da. Nah bei mir. Ich hab deine Hand gehalten, deinen Herzschlag gespürt, deinen Duft genossen. Das Resultat war einschlagend; auch wenn ich noch so oft den Chanel-Duft getragen hatte, erst dein Duft machte ihn besonders. Erst dadurch geriet ich in Trance, in Höhenflüge - gemeinsam mit Dir. Für eine kleine Ewigkeit. Wäre diese doch nur geblieben...
Als es Zeit war, zu gehen; ich wollte mich an dir festhalten, ewig bleiben. Auf Dich warten, bis du wieder zurück kommst. Ein schmerzlicher Kuss zum Abschied, viele darauf Folgende, ein Versprechen und ein "Bis Bald" mit einem sehnsuchtsvollen Lächeln, ehe sich die Tür zwischen uns schließt.
Und noch immer weiß ich, dass ich keinen anderen Mann will, als Dich.


In Liebe.
M.



Samstag, 30. Mai 2015

Alte Liebe, neue Zeit, alte Wunden

Und wenn es wieder in mir brennt, 
dann weiß ich jetzt genau, 
dass man Feuer mit Feuer bekämpft.

Und dann ist es wieder da - dieses Gefühl von Heimweh. Dass alles ist, wie im Sommer vor zwei Jahren. So, als hätte sich nichts verändert. Plötzlich bist Du wieder da. Ich hatte gehofft, der Lauf der Zeit würde mir all meine Sehnsucht nehmen, all den Schmerz und all die Liebe. Ich dachte, ich hätte aufgehört, es zu fühlen - dachte, ich wäre über alles hinweg, was einst mal zwischen uns war. Auch wenn ich immer versucht habe, Dich zu vergessen - versucht, zu flüchten, konnte ich es nicht. Am Ende ist es dann doch schwer, vor der Wahrheit zu fliehen - dass ich dich immer noch liebe, dass mir noch nie jemand solche Flügel verliehen hat, wie Du. Aber du warst es auch, der ein Herz zum Weinen brachte. 
Aber alles in allem: Ich liebe Dich, heute noch. 
Und ein paar Worte genügen, so dass mein Herz einen Satz macht - dass ich nicht länger weiß, ob ich vor Freude weinen oder voll Spott an das Schicksal lachen sollte. Denn du tauchst immer wieder dann auf, wenn mein Herz dabei ist, Wunden zu lecken, zu verschließen und diese zu vergessen. Und dann reißt alles wieder auf. Befinden wir uns in einem Krieg unserer selbst? Für einen Moment dachte ich, dass alles gut werden könnte, dass wir uns den Göttern widersetzen können, und alles würde für uns stehen, wenn wir nur endlich zusammen finden und zusammen bleiben. Doch wenn das Schicksal uns erneut auslacht, gegen uns spielt, wie können wir dann eine reelle Chance haben? 
Eine Chance, und schon denke ich wieder an diesen unsagbaren tollen Chanel-Duft - meine persönliche Droge - von dem ich unentwegt an Dich denken muss, weil kein anderer, mich so ansieht, mich so verzaubert, mich so zum Beben und Leben bringt, wie Du. 
Und wenn ich dann daran denke, dass du heute Abend nicht bei mir sein wirst, wieder keine Nachricht für mich hinterlässt, dann spielt mein Herz verrückt. Und wenn ich könnte, wie ich wollte, dann würde ich jetzt nicht hier sitzen, und diese Zeilen tippen. Viel lieber wäre mir, neben Dir auf dem Sofa zu sitzen - zu sehen, wie dabei deine Augen leuchten, dein Lächeln strahlt, und wie du mir dann ins Ohr flüsterst, wie sehr du mein Kleid magst.
Du bringst mich dazu, meinen Kopf zu verlieren, gegen alle Vernunft zu handeln, die mir meine Mutter als kleines Mädchen beigebracht hat. Und wie kann etwas falsch sein, was sich so richtig anfühlt? Jetzt seh ich endlich ein, dass eben keiner ist, wie Du. Du, meine Sonne.



M. 
- meine Liebe, mein Herz.






Samstag, 16. Mai 2015

Alles was bleibt, ist das es sich verändert

Am Ende suche ich die Schuld bei mir. Und wenn ich in meinem Wissen daran denke, und weiß, dass ich eigentlich alles wieder genau so machen würde, so stellt sich mir dennoch die Frage: Würde ich dich erneut so nah an mich heranlassen, um zu zulassen, dass ich für dich verletzbar bin. Mein Herz schreit danach - nach Dir. Halt mich fest, so dass ich nicht vergesse, dass Du bei mir bist. Wieder denke ich daran, als ich gerade einmal 17 war. Und ich dachte, ich hätte alles. Allem voran Dich. Und das, was damals war, ist nichtig. Niemand ist mehr da.
Und immer wenn ich denke, es könnte weiter gehen. Immer wenn ich denke, dass andere Mütter auch hübsche Söhne haben - genau dann schlagen alle Ereignisse ein, wie ein Blitz. Alles kocht dann im Leuchtfeuer hoch. Und ich sehe deine weichen Lippen vor meinen Augen. Deine Augen, die mich anfunkeln, in denen ich mein Spiegelbild sehe. Und schon spüre ich wieder deine Hand an meinem Hals, deine Lippen auf meinen. Deine sanfte Stimme, die mir ins Ohr haucht, wie sehr du mein Kleid magst.
Genau dann zerreißt es mich wieder in der Luft, wenn das Schicksal erneut Öl in die Wunde gießt.
Fragen schießen mir in den Kopf; ob du wohl auch manchmal noch an mich denkst, ob ich dir überhaupt jemals etwas bedeutet hatte.


Halt alle Uhren an, nur für einen Augenblick. Lass nichts an Dich heran, solang ich Dir in die Augen blick'. Vergiss was gestern war, und was morgen so passiert. Denn niemand ist jetzt da. Komm zu mir - und dann halt mich fest, dass ich nicht vergess', dass jemand bei mir ist. Komm und halt mich fest, und vergiss den Rest, der uns auch so oft vergisst. Halt mich fest - und mach das alles zeitlos ist, wenn du bei mir bist. 
- Johannes Oerding - Halt mich fest





M.

Samstag, 28. März 2015

Momente wie ewig.

Warum jetzt? Vor kurzem habe ich mich von dir verabschiedet. Ich bin damit klar gekommen, dass ich dich niemals haben werde, dass du nie für mich erreichbar sein wirst, egal, was jemals zwischen uns war. Ich habe akzeptiert, dass unsere Geschichte vorbei ist. Ich konnte ohne dich leben - oder zumindest habe ich versucht.
Nun bist du wieder da. Und mein Herz beginnt zu brennen. Irgendwie bist und warst du da. Und trotzdem wirst du doch niemals bei mir sein. Plötzlich schreit mein Herz danach, deine Stimme zu hören, deine Wärme zu spüren, dich zu küssen und wieder genau so zu lieben, wie früher - in Glückseligkeit verbunden.
Ich sehne den Moment des Sommers herbei, in dem ich mir gewünscht habe, du würdest mich sofort küssen. Egal was passiert ist, so habe ich dich doch nie aufgehört zu lieben. Stattdessen habe ich dich nur immer mehr geliebt, denn deine Fehler haben dich menschlich gemacht. Ich habe dadurch gehofft, du wärst für mich erreichbar. Nie hat mich ein Mann das fühlen lassen, was du in mir ausgelöst hast. Nie habe ich das Gefühl gespürt, geliebt zu werden. Unser Kennenlernen nähert sich nun zwei Jahre an. Und in Anbetracht dessen, was in dieser Zeit alles passiert ist, oder nicht, frage ich mich, wie viel von dem, was du mir erzählt hast, oder mich hast fühlen lassen, wirklich ehrlich war.
Ich könnte weinen und klagen über alle Fehler, die du gemacht hast. Ich könnte schreien, über all den Schmerz, den ich nur wegen dir fühlte. Und doch will ich viel lieber schreien, das ich dich zurück will. Ich will wieder mit dir leiden, lachen, leben - aber vor allem lieben, und dich küssen, als hätte ich nie etwas anderes getan. Ich will dich nicht los lassen, nicht gehen lassen - stattdessen nur bei mir haben, mich in deinen Schutz begeben. Nicht nur für gestern, heute und morgen, oder für das nächste Jahr. Wenn, dann für die Ewigkeit.


Du, den ich immer noch so sehr liebe.
Du, meine seidene Fessel.
Du, mein loderndes Feuer.
M.


Mittwoch, 18. März 2015

Klar kommen.

Es ist wie Heimweh. Dieses Gefühl, dich zu vermissen und nicht zu wissen, wann wir uns denn wiedersehen werden. Du bist wie ein zu Hause geworden - der ehrlichste Mensch, den ich in der langen Zeit jemals kennen gelernt habe.
Mein Geist ist noch immer hin und weg. Und ich sehne mich zurück zu diesen Momenten der tiefen Verbundenheit, an denen Sehnsucht den ganzen Moment erfüllte. Ich bin immer noch geflashed von all diesen Eindrücken - am aller meisten jedoch von Dir. Du bist immer noch genau so herzlich, wie früher auch. Du bist da, gehst nicht einfach.
Wenn der Wind sich dreht, denke ich immerzu noch an den Moment, an dem ich zum ersten Mal dein Lächeln sah. Du warst groß, viel zu groß für mich sogar. Und du fandest diesen Umstand noch zu süß. Du warst der, der mir eine Rose schenkte, mir von der ersten Sekunde an das Gefühl gab, von der Ewigkeit umgeben zu sein. Du hast Nähe geschaffen, es war immerzu und sofort eine vertraute Situation zwischen uns. In diesem Punkt weißt du Dinge von mir, die nicht einmal meine beste Freundin weiß. Und du bemühst dich, sehr. Du spielst mit mir ein Spiel, nach dem ich süchtig bin, von dem ich immer wieder sprachlos bin. Eine dunkle Lust, die süchtig macht - das Spiel mit dem Feuer, das viel zu interessant für mich ist, um es aufzugeben. Mit dir habe ich das Gefühl, ich würde immer gewinnen, selbst wenn ich verliere. Du bringst mich dazu, tatsächlich den grauen Alltag vergessen zu können, und endlich intensiv anfangen zu leben, so wie es sein sollte.
Mein Herz macht immer noch Sprünge, sehnt sich zurück nach unseren jüngsten gemeinsamen Momenten. Ich will zurück - zu dir. Für einen Moment habe ich das Gefühl, ich würde ertrinken, doch sind meine Lungen frei zum Atmen. Für einen Moment muss ich weinen - gleichsam breche ich im nächsten Moment in lautem Lachen aus, weil ich weiß, ich hab Dich wieder. Und ich will dich nie mehr vermissen.


S.

Montag, 16. März 2015

Heute wie Früher

Was einst mal war, ist immer noch. Du hast immer noch die gleiche Wirkung auf mich. Bringst mich dazu, die verrücktesten Dinge zu tun, die meine Erziehung im Regelfall strikt ablehnen. Auf einmal werfe ich wieder alles über den Haufen, ziehe mich komplett kopflos um, renne zum Auto, um die Bahn zu Dir nicht zu verpassen. Eigentlich bin ich total ausgelaugt vom Tag, meine Haare liegen nicht, geschminkt bin ich auch nicht. Doch das alles stört mich nicht. In der Bahn habe ich genug Zeit, um mich fertig zu machen - Und wenn du nur wüsstest, wie schwer es ist, einen vernünftigen Lidstrich zu ziehen, wenn um dich herum alles wackelt.
Und wenn ich fertig bin, sitze ich nur noch auf heißen Kohlen. Ich weiß nicht, wie ich mir die Zeit angenehmer gestalten kann. Doch mein inneres bebt, vor lauter Vorfreude, Nervosität und Glück, einen so wunderbaren Menschen wie dich wieder zu sehen. Meine Mundwinkel fangen an zu krampfen, und ich bemerke, dass ich nicht aufhören kann, wie ein Honigkuchenpferd zu grinsen. Noch während ich die letzten Schritte von der U-Bahn herauf wage, höre ich mein Herz lauter schlagen. Du kommst mir bereits entgegen gelaufen. Und du siehst immer noch genau so gut aus, wie vor einem halben Jahr. Und es gefällt mir, wenn du mir leise sagst: "Hübsch siehst du aus".
Ja, das Klima ist genau so, wie es früher schon war. Kaum zu glauben, wie gut wir uns kennen, obwohl wir uns nur so wenig gesehen haben. Wir fühlen uns, als würden wir uns seit Jahren schon kennen.
Wenn wir auf der Couch sitzen, und reden, fällt es mir gar nicht auf, wie schnell die Zeit vergeht, dass es hinter den Vorhängen bereits hell wird. Das alles ist egal - ich will mehr von dir, mehr mit dir erleben, mehr mit dir sein. Wenn ich bei dir bin, kann ich alles vergessen. Weder Zeit und Raum sind von Bedeutung, oder das, was morgen ist. Was zählt, ist unser Moment. Wir haben gewusst, dass uns allein diese Nacht gehört, wenn auch nur für ein paar Stunden. Doch wir leben sie, als wenn es keinen nächsten Tag mehr gäbe. Du hast mir wieder gezeigt, was Leben eigentlich ist, wie schwerelos Genuss sein kann - wie schwerelos und leicht wir sein können.
Und wenn ich gehe, ist es so, als hätte ich Heimweh, und trotzdem bin ich so glücklich, dich wieder einmal geküsst zu haben, mit dir geredet zu haben. Ich will weinen und lachen gleichzeitig. ich will nicht mehr auf dich verzichten, dich nie wieder missen möchten. Denn du zeigst mir immer wieder das, was ich bin. Denn du kennst mich besser als ich mich selbst. Du weißt, wie du auf mich wirkst und schaffst es, die richtigen Knöpfe zu drücken. Ich will nicht - nicht von dir weg, nicht nach Hause, wenn ich mich doch bei dir so sehr zu Hause fühle. Du lässt mich nicht allein. Du schaffst Nähe, Vertrauen, Geborgenheit - all das, was mich so fühlen lässt, als wärst du mein Zuhause.







Samstag, 7. März 2015

Au revoir.

Und dann wünsche ich mir, wir wären uns nie begegnet, dass wir nie einander kennen gelernt hätten. Und dennoch denke ich an deine klaren braunen Augen, in denen ich mich immer selbst sah, von denen ich immer dachte, sie würden nicht mit mir spielen. Bis Heute bleibst du stumm, du hast mir nichts mehr zu sagen. Dann frage ich mich, was ich dir getan habe, dass du dir dieses Spiel erlaubst?
Vor langer Zeit dachte und hoffte ich, unsere Herzen würden im gleichen Takt schlagen. Doch ist es nicht der Fall.
Unser erster Kuss war berauschend - ganz so, wie eine Droge. Du hast mich im Sturm erobert, warst die Magie in meinem Blut. Und ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie wir nebeneinander saßen, sich unsere Blicke trafen und auf einmal nichts anderes zählte, als WIR. Ich sah deine Augen und dein Lächeln. Und alles in mir tobte und sagte, du bist der Mann, mit dem ich leben und leiden will. Doch hatte ich nicht bedacht, allein leiden zu müssen. Wenn mein Herz im Ozean ertrinkt, so hörst du mein Flehen nicht. Und auch wenn ich laut deinen Namen rufe, wirst du mich nicht mehr hören. Ich hatte so gehofft, ich wäre endlich die, die einen Platz in deinem Herzen, deinem Atem, deiner Haut erbeuten konnte, so dass du mich nicht mehr gehen lassen willst. Doch gehen ließest du mich - hast mich fort geschickt. Und all das, was einmal war, ist plötzlich nichtig. Auf einmal zählt nichts mehr von dem, was wir hatten. Auf einmal lebt jeder allein. Und ich weiß genau, dass, wenn wir es noch einmal versuchen, so fahren wir nur weiter im Kreis. Nichts geht mehr voran. Ich weiß, dass ich dich fort schicken muss, dass du mir nicht gut tust. Trotzdem will dich mein Herz nicht gehen lassen. Ich will mich festhalten an dir. Will, dass du wieder das Licht in meiner dunkelsten Stunde bist. Will wieder mit dir leben, will wieder diesen süßen Duft einatmen, will erschaudern, wenn dein Atem meinen Rücken streift. Doch fehlt der Halt, für ein UNS. Wo ist die Liebe geblieben?

Wir leuchten heller - allein. 
Vielleicht muss es so sein.
Andreas Bourani - Auf anderen Wegen









Sonntag, 25. Januar 2015

Wenn ich das Feuer sehe.

Und wenn meine Welt brennt - dann will ich alles noch ein letztes Mal erleben. Dann will ich Dich noch ein letztes Mal erleben; dann will ich alles, was so intensiv war, um das Zehnfache erhöhen. Und auch wenn ich jetzt dabei zusehe, wie alles, was wir hatten, in Flammen steht, zusammen bricht - heute, mehr als eineinhalb Jahre später - so würde ich immer noch da sein, wenn du mich brauchst und willst. Ich würde nichts anders machen. Meine Göttin würde dir immer noch schwören, dich zu lieben, bis das Glück uns scheidet. Ich würde dir immer noch einen Platz in meinem Herzen sichern. Dir, der mir gezeigt hat, wie einzigartig es ist, zu lieben und wieder geliebt zu werden.
Heute steh ich hier, sehe zu, wie unsere eigene kleine Welt in Flammen steht. Sehe zu, wie wir nicht mehr zueinander finden, und dennoch kann ich nicht aufhören, dich zu lieben. Immer noch rieche ich dein Parfum, das in meiner Nase kitzelt. Noch immer fühle ich deine Hand, die auf meiner Wange liegt. Aller Geruch von Asche und Rauch bewegt mich nicht. Doch du bewegst mich... ein Topf voller Erinnerungen kocht in mir. Erinnerungen an all die schönen Momente. All diese Momente, in denen wir nichts schlechtes im Kopf hatten, in denen nur das "WIR" zählten. Momente, in denen wir komplett waren.
Doch jetzt ist es fast so, als wäre all das nichts mehr Wert. Vor fast einem halben Jahr bist du aus meinem Leben getreten. Aus den Augen, aus dem Sinn, so sagt man. Und dennoch kann mein Herz dich nicht verbannen. Jetzt ist es an der Zeit, zu sagen, dass ich dich gehen lasse, um deines Glückes Willen, um meiner Liebe Willen. Doch lieben will ich dich, für alle Zeit, immer mit der Hoffnung im Herzen, dass wir uns wieder sehen werden. Vielleicht finden wir uns eines Tages wieder, wenn wir um unsere Asche herum gegangen sind, und uns inmitten des Kreises wieder treffen. Vielleicht berühren sich dann wieder unsere Hände und wir blicken einander in die Augen; und dann werden wie vielleicht auch wissen: DAS ist der Moment - unser Moment. Vielleicht ist es die große Liebe. Doch vielleicht ist es für unsere Liebe noch nicht die Zeit gekommen.




Für M.
Das Feuer in meinem Herzen.
Du, meine Sonne.