Mittwoch, 7. Dezember 2011

Die Familie.

 Sie ist eines der stärksten Bande und enthält ein starkes Vertrauensverhältnis. Stärker als jenes zwischen Bezugspersonen in der eigenen Clique. Sieist Zuflucht und Heimat, die Basis einer jeden Erziehung - die Familie. Jeder ist ein Teil dessen, doch wachsen wir alle in verschiedenen Verhältnissen auf. Die einen - reich, Prunk, Glamour, Geld. Die anderen - Geringverdiener, die gerade mal das alltägliche Leben erhalten können und zum Monatsende Angst vor roten Zahlen auf dem Konto haben. Doch was sagt das denn schon aus, wie die Familie im innersten gestrickt ist? Wie sie zusammen halten, wenn ein Mitglied ein Problem hat? Nichts. Das Familienglück gibt es überall in der Welt. Die
Anzahl der Ziffern auf dem Sparbuch sagt nicht aus, wie sehr sie sich lieben. Doch was, wenn ein Familienmitglied fehlt? Oder die eigene Familie mehr und mehr zerreißt? Möchte jemand meine persönliche Meinung wissen, dann sage ich, dass wir alle viel zu wenig darauf achten, was eigentlich passiert. Die Familie ist ein stabiler, und doch so dünner Faden des Lebens. Geht in euch, und sagt, was in eurer Familie in den letzten Wochen vorgefallen ist. Mir ist bewusst, dass es nicht immer gut laufen kann, jeder muss mal die Fakten auf den Tisch hauen und seine Meinung vertreten. Streit kommt schließlich selbst in der besten Familie vor, und das ist normal. Aber geht davon aus, dass ein Mitglied des Bandes mehr und mehr von der Mitte weicht, sich ein kleinerer Kreis bildet. Was passiert also, herrscht eine Fede mitten drin, und ihr steht nur da, genau zwischen den Stühlen, und wisst eigentlich nicht einmal, wo ihr hinwollt. Wen wollt ihr also verteidigen? Vielleicht ist es mit 'Scheidungskindern' zu vergleichen. Ja, ich habe diesen Begriff bewusst in Anführungszeichen gesetzt, weil ich diesen Begriff verabscheue. Und doch bringen meine Lippen in dieser Situation keine andere Worte dafür zustande. Ein Scheidungskind, vielleicht sogar noch zwei. Mama möchte keines der Kinder abgeben und Papa doch auch nicht. Und ihr steht mittendrin und wollt keinen der beiden verletzten. Zu wem wollt ihr also? Zu Mama, oder doch eher zu Papa?
Was also würdet ihr machen, wenn das stärkste Band, der Halt, die Zuflucht, die Heimat, der Grundstein eines jeden Glücks beginnt zu brechen?

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