Montag, 31. Januar 2011

Ein Traum.

Ich lag gestern Abend in meinem Bett. Und es war zu groß, für mich allein. Ich wollte, du wärst da gewesen. Ein leichtes Grinsen überfuhr mein Gesicht und rannte zum Fenster, suchte den Mond. Verzweifelt, da war keiner. Suchend nach einer Antwort meines Herzens ging ich durch's Zimmer. Hin und her. Legte mich zwischendurch ins Bett. Doch konnte nicht liegen. Und irgendwann wurde mir klar: "Wir brauchen keinen Mond um uns nahe zu sein. Es reicht, wenn unsere Herzen schlagen. Unsere Herzen verbinden uns, bedingungslos. Der Mond ist nur ein Schrein unserer eigenen Seele. Doch er beruhigt."
Ich träumte mich dann einfach weit weg, zu dir. Und schon war alles nicht mehr so leer. Du warst da. Auf eine Art und Weise die ich selbst kaum verstehen kann. Aber du warst da, darauf kommt es an! Und ich will wieder zurück, zurück zu diesem so schönen Moment! Ich will dich wieder fühlen! Deine sanfte Stimme hören und deinen Atem auf meiner Haut spüren! Wie oft habe ich in den letzten Tagen überlegt, einfach in den Zug zu steigen? Nur den Mut aufzubringen, und es wirklich zu tun, der fehlt. Ich wollte dir jetzt sagen, dass ich dich will. Jetzt & Hier! Nicht irgendwann.  Doch wie, wenn du mir so sehr fehlst, und du nicht da bist? Wie kann man etwas vermissen, was man nie hatte? Das bedarf keiner großen Kunst. Wenn man etwas so sehr will, wenn man es sich so sehr wünscht, dann muss man es nie gehabt haben, um es zu vermissen. Vielleicht ist 'vermissen' auch einfach der falsche Ausdruck. Einfach nur bei dir sein! Das wäre es!

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